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  • Die meisten Ameisenkolonien werden ziemlich groß oder brauchen recht viel Laufraum, auf so wenig Raum lassen sich eigentlich nur Temnothorax gut halten - die brauchen auch kein externes oder integriertes Nest, da sie kleinen Hohlräumen wie Walnusschalen (kann man eine halbe nehmen und eine Acrylplatte unten dran kleben, dann hat man Nesteinsicht), hohlen Eicheln, kleinen Holzsstücken oder (Vorsicht!) Termo-/Hygrometern nisten. Sind aber eher kleine und sehr ruhige, gemütliche Liebhaberameisen. A…

  • Hilfe bei Bestimmung

    Serafine - - Bestimmung von Ameisen

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    Damit kann ich leider nicht dienen, allerdings dürfte eine Bestimmung auch sehr schwierig sein (in vielen Fällen läuft die Bestimmung auf das zählen von Haaren oder Fühlergliedern hinaus und man braucht ein Mikroskop um die entsprechenden Details zu erkennen, was bei echten Waldameisen zusätzlich problematisch ist, da die Tiere ja nicht der Natur entnommen und schon garnicht getötet werden dürfen).

  • Hilfe bei Bestimmung

    Serafine - - Bestimmung von Ameisen

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    Das sieht mir sehr nach Formica sensu stricto aus (Formica rufa, pretensis, polyctena, uralenisis, etc.). Die sind sowit ich weiß auch in der Schweiz besonders geschützt (sind aber sowieso nicht für die Haltung geeignet, aufgrund sozialparasitischer Gründung und extremem Wachstum). Wenn sie sich halten sollten sie über die Zeit einen schönen Nisthügel bauen

  • Die großen Atta-Soldaten können sogar durch einen kleineren Wassergraben LAUFEN - die klettern einfach auf der anderen Seite wieder raus.

  • camponotus fallax

    Serafine - - Camponotus

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    Das ist mal ein wirklich großartiges Nest!

  • Nein. Lasius niger gehören zu den aggressivsten Arten die man in Europa finden kann. Die eliminieren jede andere Ameisenkolonie in ihrem Umfeld.

  • Gründlich abspülen und anschließend trocknen lassen sollte reichen. Abkochen ist übertrieben (ein Stein ist ja kein Holzstück, indem sich holzfressende Insekten u.ä. befinden könnten).

  • Quote from AndreLeo: “Es sagt auch niemand, dass du diese Arten halten sollst, ich wollte nur mal für all die interessierten eine Liste der Arten machen, die tatsächlich Inzucht betreiben, för diejenigen, die das tatsächlich interessiert, das heißt ja nicht, dass jeder Ameisenhalter sich jetzt eine Wasmannia auropunctata oder eine Plagiolepis kaufen soll...” Das wird aber 1. aus der Liste nicht ersichtlich und 2. wissen wir alle genau wie ein Großteil der Ameisenhalter (besonders unter den minde…

  • Nur Mehlwürmer sind auf Dauer keine adäquate Ernährung, da muss schon Abwechslung her. Fliegen und Spinnen werden von allein meinen Ameisen gerne angenommen - Fliegen kann man mit einer elektischen Fliegenklatsche fangen, da werden eventuelle Milben gleich mit frittiert. Spinnen einfach ein paar Tage einfrieren. Ansonsten gibts im Zooladen Heimchen und Grillen.

  • Ja, das überrühen ändert am Proteingehalt selbst nichts. Es gibt Arten die mit "Trockenfutter" sehr gut zurecht kommen und andere, die eher auf flüssiges stehen. Generell können erwachsene Ameisen keine feste Nahrung zerkauen, daher wird diese entweder in kleine Stücke zerlegt und ins Nest gebracht oder als ganzes abtransportiert. Die Larven haben die entsprechenden Mundwerkzeuge um auch feste Nahrung zu zerkleinern. Solange sich die Kolonie gut entwickelt dürfte das passen.

  • Kommt auf die Art an. Meine Camponotus barbaricus mögen überbrühte Insekten nicht und nehmen frisches oder gefrorenes viel viel besser an. Mittlerweile fütter ich auch fast nur noch frisch (außer Spinnen die ich in der Wohnung fange, die werden einen Tag eingefroren und die Bienenbrut, die wegen Haltbarkeit zwangsläufig in die Gefriertruhe muss). Die Hysterie um Milben ist völlig überzogen - wenn man sich seine Futterinsekten vorher genau anschaut erkennt man normalerweise, ob sie Milben haben. …

  • Zu Lasius niger sei noch gesagt, dass ich die nicht gerade für eine anfängerfreundliche Art halte. In den ersten 1-2 Jahren mögen sie noch recht zahm sein, aber spätestens wenn sie in die Tausende gehen (und sie können bis zu 50.000 Arbeiterinnen groß werden) verwandeln sie sich in hyperaggressive Ausbruchskünstler, die andere Kolonien in ihrer Umgebung anfallen und auslöschen (was ziemlich problematisch werden kann, wenn man noch andere Ameisenkolonien hat). Der Grund warum Lasius niger als "di…

  • Quote from AndreLeo: “Es geht mir darum, dass die allermeisten Arten regelrecht in Massen ausgegraben und eingesammelt werden, so ist es einem Züchter möglich die Ameisen selbst zu verpaaren, außerdem ist das dann relativ günstig, so eine Paratrechina Gyne alleine kann schon um die 50€ kosten.... Natürlich sind die Arten sehr invasiv, eben diese Fähigkeit sorgt dafür, dass sie sich schnell mal irgendwo etablieren können. ” Der allergrößte Teil (vermtulich 99%) der Ameisenköniginnen die ihr Nest …

  • Leider ist ein guter Teil der Spezies, die Königinnen nachzüchten, extrem invasiv und können bei einem Ausbruch absolut verheerende Auswirkungen auf das lokale Ökosystem haben. In Zentraleuropa haben wir hier noch das Glück kalter Winter, aber wenn man sich mal die allgemeine Tendenz anschaut wird es mit zunehmend milden Wintern leichter möglich für solche Arten sich zu etablieren. Ein Teil der Arten (Ghost ants, Pharaoameisen, Pheidole megacephala, Tetramorium bicatinatum) sind auch bekannte Ha…

  • Das Nest wirst du erstmal nicht wirklich brauchen. Meine C. barbaricus kamen im November 2016 mit 4 Arbeiterinnen an (Koloniegründung dürfte so im Juni/Juli gewesen sein), haben nach einem ersten Satz Brut erstmal mit Larven bis Anfang März überwintert und bis August 2017 in einem 30x200mm-Reagenzglas gewohnt - zu dem Zeitpunkt waren es 80-100 Arbeiterinnen und ungefähr dieselbe Menge an Brut. Wenn man die zu früh in ein Nest setzt müllen sie es erstmal ordentlich zu (Müllkammern wird man mit zi…

  • Das kommt sehr auf die Art an. Bei einigen Ameisen ist ein Erdnest eher weniger zu empfehlen, Messor beispielsweise verwandelt jedes schön dekorierte Becken innerhalb einer Nacht in etwas das ungefähr dem Aussehen eines nuklearen Ödlands gleicht. Y0uBQcv.jpg

  • Ernsthaft? Er SAGT SCHON, dass er keine Ameisen mit großen Kolonien möchte und dann werden Dinge wie Lasius niger (50k), Lasius fuliginosus (2 MILLIONEN), Camponotus herculeanus (wachsen langsam aber dennoch 10k+), und Camponotus barbaricus (20k+, zudem nachtaktiv) in den Raum geworfen. Um mal ein paar sinnvolle Vorschläge zu machen: - Temnothorax nylanderi (recht kleine Ameisen, laufen langsam aber sehr aktiv, sehr ruhige Ameisen, bilden keine Ameisenstraßen, laufen oft im Tandem, max. 200 Arbe…

  • Mit die kürzeste Lebensspanne haben soweit ich weiß die Königinnen von Argentines und Pharaoameisen mit 1,2-1,5 Jahren. Aber auch Argentines sind sehr bekannt dafür, dass sie regelmäßig ihre Königinnen killen, wenn es zu viele werden.

  • Die Kolonie hier ist ungefähr 9 Monate alt: youtu.be/y8aGLOMYVJ8 Man beachte v.a. die ganzen Arbeiterinnen, die senkrecht an der Wand hängen und einem auf den ersten Blick garnicht auffallen.

  • Prinzipiell können Messorkolonien nach mehreren Monaten ohne Königin eine neue Königin adoptieren (die darf noch keine Arbeiterinnen haben) - in der Praxis ist das aber immer ein Glücksspiel (es kann auch schiefgehen). Gerade bei Ameisenarten mit sehr großen Staaten (und aufwendigen Nestern), die ohnehin zur Olygynie tendieren (diverse Camponotus- und Messorarten), ist Adoption wohl eine gängige Gründungsstrategie, die Frage ist ob das auch bei einer so kleinen Kolonie funktioniert.