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  • Ja, im Normalfall ist solch eine Abweichung wohl überhaupt kein Thema. Natürlich gibt es einige exotische Arten, bei denen die Haltungsparameter möglichst exakt eingehalten werden sollten. Doch auch hier dürfen 5% Abweichung keine Rolle spielen, denn Schwankungen gibt es natürlich in der freien Natur auch (z.B. nach Regenfällen, etc.pp). Wie gesagt, es gibt reihenweise analoge Hygrometer, die weitaus schlechter messen - man muss also per se durchaus etwas aufpassen. Aber in deinem Fall...

  • Hi Ralph, tatsächlich schneiden digitale Thermometer in Tests generell häufig besser ab als die analogen Pendants, wobei das - wie eigentlich immer - auch geräteabhängig ist. Das Problem ist auch, dass man analoge Hygrometer eigentlich regelmäßig kalibrieren muss - es ist aber bei vielen Modellen nichtmal möglich, das durchzuführen. Auch der Hersteller muss vorab eine Kalibrierung durchgeführt haben, was bei besonders billigen Modellen teils nicht stattfindet. Mir selbst ist es auch schon passie…

  • Quote from Queen Ilona: “Noch ein Gedanke: Pflanzen aus der Tierhandlung sollten hoffentlich unbehandelt sein? ” Das ist leider gar nicht gesagt, da in der Tierhandlung normalerweise nicht damit gerechnet wird, dass du Insekten als Haustier hältst. Alles andere, was klassischerweise im Terrarium landet, ob Echsen, Schlangen, Vogelspinnen etc.pp. dürfte im Normalfall schon körperlich (z.B. durch ihre Körpermasse und das Gift ist nicht spezifisch für sie gemacht) viel besser gegen Insektizide gewa…

  • Hi Queen Ilona, na dann ein herzliches Willkommen in der Ameisenhalter-Community! Hoffe, du wirst viel Freude an diesem schönen Hobby haben Die Gattung ist in jedem Fall Lasius, sieht für mich auf den ersten Blick aus wie eine Lasius niger. Diese hat allerdings einige Zwillingsarten, die ähnlich aussehen, auf Basis der Fotos kann man das nicht so exakt bestimmen. Für die Haltung brauchst du dich aber darüber nicht zu sorgen - du kannst die Lasius niger Haltungsparameter bedenkenlos anwenden. Die…

  • Ich denke immer noch, dass eine Belastung mit Umweltgiften hier recht wahrscheinlich ist - durch den nun abnehmenden Kontakt dazu und den Abbau der Giftstoffe am und im Körper nehmen die Symptome ab. Ob das plausibel ist, wird sich denke ich alsbald zeigen, aber es ist durchaus schonmal ein weiteres Indiz, dass die Probleme nun mit Herausnehmen der Pflanzen abnehmen. Aber so oder so: Gut, dass es weniger wird. Prinzipiell würde ich dazu raten, die Pflanzen, wenn du sie wieder einbringen willst, …

  • Nun, dann bin ich mal gespannt, ob das Entfernen der Pflanzen schon einen Effekt hat. Die Ameise im Video verhält sich soweit ja noch halbwegs normal. Das Tippen mit dem Hinterleib ist zwar ziemlich hektisch, findet aber auch statt, wenn Ameisen ihr Nest verlassen - sie setzen so ihre Duftspur. Die Ameise ist an und für sich aber sehr hektisch, weil sie in einem unbekannten Raum eingesperrt ist. So stark kenne ich das Wippen aber auch nicht, es ist schon auffällig. Die Bewegungen bei 0:40 und 1:…

  • Hi Jebetus, all der Tragik zum Trotz ist das mal ein äußerst interessantes Thema. Tatsächlich ist dieses verstärkte Umsorgen seitens anderer Arbeiterinnen wenigstens ein Indiz dafür, dass hier irgendeine Art von Befall vorliegen könnte. Parasitische Pilze bei Ameisen gibt es natürlich, leider findet man sehr wenig Material dazu. Ich habe gerade fast 30min recherchiert und bin dabei auf nur wenig brauchbares Material gestoßen, oder es waren kostenpflichtige wissenschaftliche Publikationen. Ich me…

  • Hi missundercover, ich würde da auch zu den Plattwespen tendieren, obwohl die Bilder leider nicht sehr gut aufgelöst sind - man kann es also nicht so gut erkennen um sie abzugleichen. Doch allein schon die Schmerzintensistät des vermutlich eher Stichs als Bisses ist wenigstens schon ein Indiz. Es gibt bei den einheimischen Ameisenarten kaum eine, die schmerzhafter ist, als eine Brennessel (und das auch nur, wenn sie in Massen stechen). Auch Ameisenbisse sind nur schmerzhaft bei sehr großen Arten…

  • Camponotus japonicus

    ice_trey - - Einsteiger & Interessenten

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    Es ist eine ziemlich große Art, da kann die Entwicklung der einzelnen Stadien tatsächlich einige Wochen brauchen - je nach Bedingungen. Wärme im Nestbereich hilft, den Prozess zu beschleunigen, sollte aber nie zu einem Hitzestau führen. Du erkennst es auch, wenn die Puppen am Entwicklungsende ankommen - sie verfärben sich dann zunehmend dunkel. Wenige Tage später sollte dann der Schlupf stattfinden. Nur Geduld, es ist vollkommen normal

  • Mhm, ja, würde ich auch machen. Parfümiert klingt nach Babypuder oder ähnlichen Produkte - da weiß man aber nie, was noch so drin ist. Besser reines Talkum, dann bist du auf der sicheren Seite. Edit: Gibt´s bei Baumärkten und natürlich online.

  • Hi und herzlich Willkommen! Ja, so kommt man ungewollt oder in deinem Fall etwas verfrüht zu einem neuen, schönen Hobby. Es kam und kommt immer wieder vor, dass man unerwartet auf Ameisenköniginnen oder auch ganze Kolonien stößt. Es gab hier sogar Fälle, bei denen exotische Ameisen bei in Möbelhäusern gekauften Pflanzen gefunden wurden... und das meisten von Leuten, die gar nichts mit Ameisen zu tun haben wollten und vollkommen überfordert waren Da du ja schon Erfahrung in der Terraristik hast, …

  • Hallihallo, na dann Glückwunsch zur kleinen Kolonie. Ja... gerade die ersten Kolonien sind mMn immer ein Highlight. Ich erinnere mich auch noch daran, lang ist´s her, dass ich stundenlang meine damals noch sehr kontrovers diskutierten Pheidole pallidula beobachtet hatte (sehe ich auch heute nicht als gute Einstiegsart, trotz der Vermehrung). Nun zum Thema: Ralph hat ganz richtig gesagt, dass Honig für Messor eigentlich nicht nötig ist. Sie nehmen ihre Kohlenhydrate beinahe ausschließlich über di…

  • Hi Ralph, nun, eigentlich sind Wellensittiche ja reine Körnerfresser, denen man in der Haltung - wenn man möchte - auch tierische Nahrung ab und an anbieten kann. Ich denke aber nicht, dass sie von sich aus sehr interessiert an den Ameisen sein würden. Zudem sind Wellensittiche recht clever, jedenfalls für Vögel. Ich denke sie würden bald feststellen, dass die Scheiben der Arena undurchdringlich sind, selbst wenn sie Interesse zeigen. Da alles abgedeckelt ist, denke ich auch, dass der Geruch der…

  • Na das läuft doch ganz gut. Man kann auch auf dem Foto sehr schön erkennen, dass die Ameisen große Nahrungsvooräte in ihren Sozialmägen haben - besonders bei der Arbeiterin, die hinter der Gyne hervorschaut, sieht man sehr gut, wie die Chitinplatten an der Gaster sich wegen des vollen Kropfs auseinandergedeht haben und die helle Zwischenhaut darunter sichtbar wird. Aber auch die Gyne selbst ist an der Grenze dazu (wobei es bei Gynen auch zu solchen Spreizungen kommt, wenn sie sehr viele Eier pro…

  • Hi DrHering, willkommen im Café. Nur raus mit den Fragen, besser du klärst möglichst viel vorab Amazing Ralph hat ja das meiste schon sehr gut beantwortet, ich will nur ergänzend etwas Senf dazu geben: 1) Je größer die Ameisen selbst sind, desto länger dauert das gesamte Wachstum. Sprich: Wählst du eine große Art, wird es Jahre dauern, bis diese mal ein paar Hundert Arbeiterinnen aufweist. Viele Camponotus-Arten erfüllen diesen Anspruch und sind recht einfach zu halten. Lasius niger ist v.a. als…

  • Ja, damit fährst du vermutlich auch besser. Letztendlich ist es auch das was ich damit meinte, als ich sagte, dass es eben zum natürlichen Verhalten der einheimischen gehört. Wir Halter müssen uns da leider anpassen, auch wenn die Winterruhe dadurch leider etwas fad wird. Wenn du also die Möglichkeit hast, die Ameisen noch bis März irgendwo kühl zu stellen, würde ich das auch so machen

  • Hm, wenn du keine Möglichkeit hast, die Kolonie irgendwo wieder kühler unterzubringen (z.B. im Kühlschrank bei um die 8°C oder im Keller), kannst du sie auch etwas frühzeitig auswintern. Einige Halter berichten, dass sie Lasius niger auch mehrere Jahre ganz ohne Winterruhe erfolgreich gehalten haben, sie gelten ja als ziemlich robust und pflegeleicht. Die verkürzte Winterruhe ist aber prinzipiell immer noch besser als gar keine, diese Ruhepause ist einfach ein natürlicher Vorgang. 11°C kann tats…

  • Nun, den Ytong warm zu halten ist sicher keine schlechte Idee, um das Brutwachstum später anzukurbeln. Gerade bei solch großen Arten ist es sonst ja ein noch größeres Geduldsspiel, bis die Kolonien wirklich groß werden. Du solltest nur nicht zu stark heizen - es darf sich im Nest z.B. auf keinen Fall ein Hitzestau bilden, sonst gehen sie drauf. Sprich: Wenn man eine Heizmatte direkt am Nest anbringt, darf diese nicht sehr stark sein. Man kann den Ytong auch mit einer Wärmelampe bestrahlen, auch …

  • Hi Luciel, willkommen im Café. Schön, dass du hergefunden hast Eine Frage vorab, hast du mal die Umgebungtemperatur im Schuppen gemessen? Hier im Süden ist der Winter momentan doch ungewöhnlich warm und die Temperaturen bewegen sich momentan im Bereich von um die 10°C. Tatsächlich kann das schon ausreichen, um die Ameisen etwas anzuregen. Es ist auch in freier Natur nicht ungewöhnlich, dass z.B. nach 1-2 Sonnentagen die Ameisen beispielsweise im Januar oder Februar schonmal rauskommen und fourag…

  • Camponotus japonicus

    ice_trey - - Einsteiger & Interessenten

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    Hi EANT, ein herzliches Willkommen im Café. Lass dich nicht abschrecken, jetzt in der Winterruhe ist einfach sehr wenig los, sowohl bei den Ameisen, als auch hier im Forum Ich selbst hatte Camponotus japonicus zwar selbst noch nicht, erlaube mir aber dennoch eine Antwort, da ich mit diversen Camponotus-Arten zu tun hatte und gerade Camponotus japonicus doch den europäischen Arten in der Haltung recht ähnlich ist. Ich schreibe auch mal etwas mehr, da ich nicht weiß, wie erfahren du schon bist (zu…