PTFE auftragen

    07.05.2021
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    • PTFE auftragen

      Hallo zusammen,

      wie ich immer wieder in diversen Foren lesen kann gibt es Probleme mit dem Auftragen des in den bekannten Shops angebotenen PTFE.

      Hat schonmal jemand versucht das ganze mit einer Airbrush aufzutragen ?

      Reicht ein derart dünner Film eurer Erfahrung nach aus ?

      Das ganze ist als zusätzliche Sicherung zu einem Deckel gedacht.
      Soll also nur den Ausbruch während Fütterung oder Wartung verhindern.
      Aufstreichen mit nem Pinsel gefällt mir rein optisch nicht und fällt daher flach.

      Grüße

      Breo
    • Zu der dicke kann ich nichts sagen aber wenn du einen schönen Rand haben wilst dann wüde ich es mit Klebeband oben und unten abkleben und dann schön darüberstreichen.

      Auch würde ich das Formicarium hinlegen und immer nur die obere Seite damit anmalen, um unschöne Tropfen zu verhindern.


      Hoffe geholfen zu haben


      MfG
      Weltenwanderer
    • also airbrush ist da eher schlecht denke ich.
      das ptfe ist ja quasi in einem lösungsmittel (ich weis nicht ob das lösungsmittel auch als ptfe bezeichnet wird ... verbessert mich wenn ich was falsches schreibe) und ist quasi eine art weisses "puder".
      wenn in den airbrush dinger filter drin sind würden die verstopfen. zumal ginge dabei viel zu viel ptfe verlohren und das zeug verlaeuft ja auch recht gerne.
      von daher lieber viel auf den pinsel und die fläche auf den boden legen und "einmatschen" und dann verlaufen lassen.
      als begrenzungen haben sich bei mir tesefilm streifen bewehrt ....... dann hat man schicke saubere grenzen ;)

      ich kann nur sagen das bei mir das verlaufen die besten resultate gebracht hat.
      um das ganze mal aufzulisten:
      Lasius niger sind über aufgepinseltes ptfe (war nicht sehr sauer) drüber gekommen nach einiger zeit ....
      Myrmica sp sind nicht drüber gekommen auch nach längerer zeit nicht.
      und die Polyrhachis dives kommen sowohl über das supper sauber aufgetragene ptfe alsauch über das hingeklatschte nich ^^.

      ich würd eher behaupten das es ameisenabhänig ist, ob sie nun drüber kommen oder nicht.
    • Hi und Hallo,

      airbrush könnte eine gute Alternative sein, wenn nicht so viel Zeugs als staubfeine Tropfen durch die Gegend wirbeln uns sich als glitschige und hatnäckige Auflage über den Arbeitsplatz verteilen... Besondere Aufmerksamkeit ist dem Fussboden zu widmen, ein Ausglitschen kann böse Folgen haben.

      Beste Erfahrung habe ich schlicht mit dem "drüberherlaufenlassen" der PTFE-Lösung.
      Die zu beschichtende Fläche wird erst mit breitem Klebeband abgeklebt, welches auf halber Breite 90° nach oben genickt wird... vermeidet ein Überschwappen beim Auftragen.
      Dann die zu beschichtende Fläche in der Länge schräg stellen und das PTFE sparsam (!) über die Fläche laufen lassen. Längs oder quer ist im Prinzip egal.
      Weniger ist Mehr!! Die Lösung muss lediglich die Fläche leicht benetzen...
      So ergibt sich eine hauchdünne und durchsichtige (leicht milchige) Oberfläche. Überflüssige und abtropfende Lösung wird mit einer sauberen Schale oä aufgefangen und ist ohne Probleme wieder zu verwenden, wenn sie nicht abtrocknet.
      Die wohl meisten Arten, so auch Lasius niger, lassen sich auf diese Weise am Ausbruch hindern... viele Probleme rühren nach meiner Meinung einfach von zu fett oder unregelmässig aufgetragenem PTFE her.


      Das Auftragen mit dem Pinsel ergibt nur zu oft eine unregelmässige und zu dicke Oberfläche, die dann schnell reisst und/oder den Krallen der Ameisen Unebenheiten zum Festhalten bietet... kurzes Antesten und futsch ist die Emigrantin.


      Polyrhachis dives: besonders hier sind mir zwei nette Eigenschaften aufgefallen.
      -Die Kolonie scheint sich zu merken, wo eine undichte Stelle im PTFE ist und wird bei jeder Gelegenheit (zB Deckel öffnen) exakt diesen Schwachpunkt wieder ausloten.
      -Die Biester kratzen das PTFE ab! Nach 4 Wochen war an Stellen, an denen oft ein Ausbruch gestartet werden soll (bzw extrem am Deckel gestemmt wird, hier eine Lüftung), das PFTE bereits auf ca 0,5cm sauber abgekratzt...

      Beide Punkte mögen mehr oder weniger auch für andere Arten gelten (und sind unabhängig von dem Rutschmittel), mir ist es nur bei Polyrhachis dives extrem aufgefallen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sahal ()

    • Muß man die PTFE-Lösung nicht auch immer wieder erneuern?
      Dann müsste man ja jedes mal schauen wie man den Sand und die Ameisen da rausbekommt bevor man versucht das teil auf die Seite zu legen um die PTFE-Lösung auftragen zu können.
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      Legastheniker; Wer nicht fragt bleibt Dumm. Und beim Durchsuchen bin ich auch nicht schlau - fündig geworden Ameise
    • RE: PTFE auftragen

      Hallo!

      Eine weitere Schwachstelle des PTFE ergibt sich durch Feuchtigkeit. (Möglich durch Anstieg der Luftfeuchtigkeit in der Nacht)
      Das PTFE wird dadurch angelöst und klebrig, die Ameisen laufen einfach drüber.
      Trocknet das PTFE am Tage, erfüllt es wieder seinen Zweck.
      Das hat so seine Tücken wenn es darum geht die Stelle zu finden, wo sie nachts herausgekommen sind.
      Wird es häufiger feucht, verliert es ganz seine Funktion.

      Gruß Erne
    • Vielen Dank für eure Antworten.

      Ok dann hat sich das für die Pheidologeton diversus erledigt. Dieses Becken wird über eine stetige Regelung auf 60% bei 28° gehalten.

      Die Airbrush versuche mache ich dann im Becken der Camponotus barbaricus das iss immer schön trocken.

      Für die Pheidologeton diversus habe ich schon ne andere Idee.

      Ich werde Alu U-Profil nehmen und dieses auf genau die Innenmaße des Beckens zusammensetzen. Entweder ich lasse das dann schweissen oder ich verklebe das ganze wasserdicht. Profil der größe 20x20x2mm habe ich noch hier rumliegen. Dann kommen da Haken drann um das ganze im Becken einzuhängen. Logischerweise mit der Öffnung des Profils nach oben um Wasser einzufüllen. Und ein Innenliegender Wassergraben wirkt sich auch noch Positiv auf das Klima aus sodass der Lufbefeuchter wohl nichtmehr so oft laufen muss.

      Wie gesagt es wird alles 100% durch belüftete Deckel verschlossen.
      Es geht hier lediglich darum beim füttern und reinigen es den kleinen Helden nicht allzuleicht zu machen sich zu verp.....

      Wenn die ersten Versuche durch sind Berichte ich euch wieder falls es erwünscht ist.

      Grüße

      Breo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Breogan ()

    • Coole Idee eine gefüllte Regenrinne innen anzubringen. Wen man es groß genug baut könnte man dort noch Goldfische halten?
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