Diskussion zu: Kleine Strasse

    07.05.2021
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    • Also so wie ich das sehe sind es Wanderameisen auf wanderung :evil03: aber die genau Art kann ich nicht sagen da die bilder ungenau sind. ;)

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    • Für mich sieht das eher nach Termiten, vielleicht Erntetermiten, aus. Am Anfang auf dem Stein kann man die Körperformen erahnen, und für mich sieht das mehr nach Termiten, als nach Ameisen aus...


      MfG Jan
      +1
    • RE: Termiten

      Woran willst du denn bei dem Video Termiten erkannt haben? Also allein von der Individuenzahl her, die sich hier bei Tag auf einer Straße bewegt, würde ich Termiten eigentlich ausschließen, außerdem weist der Titell "Giant Red Ants..." auch eher auf Ameisen hin :D. Aber wie auch immer: ich erkenne hier weder Ameisen noch Termiten. Sicher ist nur: sehr Eindrucksvoll!
      joey's Lasius niger ... mein Haltungsbericht seit 27. März 2006
      Lasius niger Anlage von joey ... meine Anlage für Lasius niger und ihre Entwicklung

      "Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen." (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Kann schon möglich sein ;) aber anhand der Bewegungen kannste darauf nicht schließen. Ich hatte mir überlegt, dass nur wenige Termitenarten oberirdisch fouragieren und schon gar nicht in dieser Größenordnung. Außerdem waren die Biester doch glaube ich nicht tagaktiv? Daher denke ich nach wie vor, dass das auch problemlos Ameisen sein könnten (Treiberameisen auf Raubzug oder sowas), mal ganz davon abgesehen, dass der Filmer wohl den Unterschied zwischen einer Termite und einer Ameise kennen wird. Wie gesagt: man sieht nichts, aber auch gar nichts, man kann weder das eine noch das andere zweifelsfrei ausschließen.
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    • 8o Das sieht echt beeindruckend aus. Gibt es noch mehr solcher Videos? Vielleicht in ein wenig besserer Qualität und vielleicht (ich weiß, ich krieg nie genug) sogar mit kurzem erklärendem Kommentar?
    • Naja wenn ich bedenke das es so ein großes nest gibt


      Forscher haben in Südeuropa die vermutlich größte Ameisenkolonie der Welt entdeckt. Die Kolonie erstrecke sich über 5760 Kilometer entlang der Küste von der italienischen Riviera bis in den Nordwesten Spaniens, erklärte das Forscherteam aus Frankreich, Dänemark und der Schweiz. Sie bestehe aus Millionen von Nestern mit Milliarden Individuen der Art Argentinische Ameise, die miteinander kooperierten.


      dann sollte so eine Straße doch kein problem sein.

      würde nich cambodia dran stehen würde ich sogar sagen könnte von der sein, aber cambodia liegt ja ganz wo anders :D
    • Das, was ihr hier meint, ist Folgendermaßen:

      Diese Ameisen bilden deshalb eine sog. "Super-Kolonie", weil die vielen verschiedenen Ameisen aus den vielen Netsern sich nicht gegenseitig bekämpfen. Dies liegt an einem Gen-Defekt, denn Noramlerweise wird eine Ameise, die nicht aus dem Ei der eigenen Nestkönigin geschlüpft ist, an ihrem anderen Nestgeruch erkannt und bekämpft. Dieser Gendefekt setzt dies jedoch ausser Kraft.


      Auf dieser Straße sind sehr viele Individuen. Aber wieso nicht? Eine Königin der Treiberameisen Dorylus nigricans legt im Jahr 50 Mio. Eier. Die Arbeiterinnen leben dann bestimmt mind. 2 Jahre, mit all den Todesfällen sind das dann immer noch 75 Mio. Individuen ( Auge mal pi)

      Dies könnte ein Streifzug dieser Art sein.

      lg, chrizzy
      Man findet mich ab jetzt auf ameisenportal.eu
    • Hallo,

      das stimmt natürlich. Diese Art veranstaltet große Streifzüge (generell alle Heeres- und Treiberameisen), und alles was ihnen in den Weg kommt, wird gefressen ( auch Säugetiere, zum Beispiel wurden schon angebundene Pferde erlegt und Säuglinge gefressen, auch wehrhafte Insekten wie Vogelspinnen, Skorpione und Gottesanbeterinnen sind gegen diese riesige Anzahl an Feinden chancenlos). Die Ameisen ändern dann jedes mal die Richtung des Streifzuges um 90 Grad (??), um nicht das gleiche Gebiet 2 Mal zu besuchen. Wenn das gesamte Gebiet rund um ihr Nest besucht wurde, ziehen die Ameisen weiter in ein neues Gebiet.

      Eine effektive Methode zur Nahrungsbeschaffung.

      lg, chrizzy
      Man findet mich ab jetzt auf ameisenportal.eu

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chrizzy ()

    • Hola,

      ein Gendefekt bei den 3 suedeuropäischen Superkolonien? Habe ich da Infos verpasst? Bisher kenne ich diese Pestbeulen nur als stinknormal polydom.
      Dieser Gendefekt sollte dann auch eher selektiv sein, denn es handelt sich nicht um ein einzelne Superkolonie, sondern um derer 3... die bekannte große Kolonie und zwei kleineren Kolonien inselartig mitten in der großen Kolonie. Die Arbeiterinnen der großen Kolonie sind absolut nicht mit den Arbeiterinnenn der kleinen Kolonie verträglich, es handelt sich also um mind. 2 verschiedene "Sippschaften".


      Wanderameisen haben einen enormen Nahrungebedarf in der nomadischen Phase, das ist ja auch der Grund bzw die Notwendigkeit des Wanderns. Wobei sich aber hier die Maus in den Schwanz beißt, denn das Nomadentum erfordert gleichzeitig eine hohe Individuenzahl :)
      Bei zB Eciton burchelli gibt TOPOFF die tägliche Nahrung in den nomadischen Phase mit etwa 100.000 Beutetieren an. Somit gelten die Wanderameisen als potenteste Räuber (neudeutsch Beutegreifer) in ihrem Verbreitungsgebiet.
      Wenn (!) ich mich recht erinnere, werden Säuglinge und angepflockte Pferde nur als Hören-Sagen-Horror gehandelt, nicht aber als nachgewiesene Tatsachen.
      Vielmehr sind die Biester gar nicht mal so unbeliebt: wird ein in der Nähe biwakierendes Volk gesichtet oder nähert sich ein Volk, öffnen einige Dorfbewohner Tuer und Tor... nach dem Raubzug findet sich dann auch nicht mehr die kleinste Schabe in den Häusern/Huetten.