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      Kaste
      Kasten bezeichnen Gruppierungen innerhalb einer Gruppe/eines Geschlechtes. Bei Hymentoptera (Hautflügler) ist es das weibliche, bei Isoptera (Termiten) auch das männliche Geschlecht, welches in Kasten unterteilt wird.
      Bei Ameisen gibt es genau 2 Kasten: weibliche Geschlechtstiere und (immer weibliche) Hilfstiere/Arbeiterinnen. (Einige Autoren lagern die Männchen in eine dritte Kaste aus.)
      Die weitere Unterteilung der Arbeiterinnen nennt man Unterkasten, so zB die Unterkasten der Minor, Media, Major und die spezielle Unterkaste der sog. Soldaten.
      Die Unterkasten unterscheiden sich nicht nur zum Teil erheblich in ihrem Äußeren, sondern oft auch in ihrer Funktion innerhalb des Ameisenstaates.
      Siehe auch Polyethismus, AWiki - Kastendetermination

      kin selektion
      Theorie zur Entstehung der Eusozialität.
      Siehe auch: Eusozialität

      Kleptobiose, Kleptobionten, klebtobiotisch (engl. "cleptobiosis")
      Das Stehlen von Futter aus den Mandibeln eintragender Ameisen durch kleptobiotische Arten.
      Siehe auch: Sozialparasitismus

      Kokon
      der Kokon ist eine Schutzhuelle um die eigentliche Puppe und wird aus einem Sekret der Labialdruesen von der Larve gesponnen. Nicht alle Ameisengattungen besitzen "noch" Kokonpuppen, eine große Zahl verzichtet auf den Kokon und bildet Nacktpuppen.
      Siehe auch: ausführliche Infos in den Artikeln Brut und Missverständnis: Ameiseneier

      kollin
      Höhenstufe des Huegellandes.
      Siehe auch: Höhenstufen, Vegetation und Verbreitung

      Kolonie
      Anderer Begriff für einen Ameisenstaat, der aus einem oder mehreren Nestern besteht. Da eine Kolonie aber auch eine Ansammlung autarker Nester gleicher Art bezeichnen kann, ist der Begriff "Volk" für einen Ameisenstaat die bessere Alternative.

      Koloniegeruch
      Der wichtigste Sinn der Ameisen ist der Geruchssinn. So findet auch die "Freund-Feind-Erkennung" nur durch den sogenannten Koloniegeruch statt. Dieser setzt sich zusammen aus den Induvidualdueften aller Imagines, Gattungs- und Artspezifischen Stoffen, verabreichter Nahrung, dem Nestsubstrat u.s.w. und ist somit immer unterschiedlich, jedoch fuer jede Kolonie spezifisch. Der Duft unterliegt Schwankungen und kann sich ueber wenige Wochen so stark ändern, dass kurzzeitig entfernte Imagines von ihren Schwestern nicht mehr erkannt werden.
      Erkennung und Sezernierung des Kolonie- und Individualduftes ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich erst bis zu 14Tage nach Schlupf der Imagines. In dieser Zeit wird die Ameise auf die Kolonie geprägt, lernt ihre "Familie" zu erkennen und den passenden Duft abzugeben, welche Brut sie pflegen muss u.s.w.
      Diese Prägephase ermöglicht erst die Sklavenhaltung der Ameisen, denn die Imagines werden innerhalb dieser 14Tage auf die Kolonie der Sklavenhalter geprägt!
      Siehe auch: Sozialparasitismus

      Kolonieteilung
      Siehe Hesmose


      Königin
      der Begriff Königin wird von den Autoren in zwei Bedeutungen genutzt:
      * 1. fuer ein Vollweibchen (Gynomorphe) unabhängig von Funktion, Alter oder Tätigkeit. So ist ein unbegattetes, "arbeitendes" Vollweibchen ebenso eine Königin wie ein begattetes, legendes Vollweibchen oder ein Vollweibchen vor und auf dem Weg zum Schwarmflug. Dieser Gebrauch kann zu erheblichen Verwirrungen fuehren oder bei speziellen Arten gar vollkommen versagen, die durch mangelnde Gynomorphe "Königinnenlos" oder gar nicht Eusozial wären. In den Foren ist diese Verwendung im Allgemeinen jedoch ausreichend.
      * 2. nur fuer die Funktion einer reproduktiv tätigen, weiblichen Ameise. Der Begriff Königin bezeichnet somit lediglich die Funktion einer Ameise innerhalb des Ameisenstaates und kann universell und unmissverständlich fuer jede Art und Morphe eingesetzt werden. Die exakte Beschreibung eines Tieres ergibt sich erst aus einem die Morphe beschreibenden Zusatz wie "ergatomorphe Königin" oder "gynomorphe Königin".

      funktionelle Königin (engl: "functional queen")
      Begattetes und fertiles Weibchen unabhänig von der Kaste, welche innerhalb der Kolonie reproduktiv tätig ist und weiblichen Nachwuchs legt. Nach BUSCHINGER sollte die Trennung von Funktion und Anatomie bei Bezeichnungen bevorzugt werden, daraus resultierend ist der Begriff "Königin" alleine nicht aussagekräftig. Erst "gynomorphe Königin" oder "ergatomorphe Königin" bezeichnen exakt die Anatomie UND Funktion. "Funktionelle Königin" folgt dieser Empfehlung und bezeichnet nur die Funktion als reproduktives Tier, legt jedoch absichtlich nicht fest, ob diese Funktion durch eine Gynomorphe, Intermorphe oder Ergatomorphe ausgefueht wird.

      Kyrophil
      Kryophile oder psychrophile Lebewesen sind Extremophile, die an besonders kalte Umgebungen angepasst sind. Sie sind hauptsächlich in Gletscherregionen wie Grönland, Antarktis und Hochgebirgen zu finden. Neben Mikroorganismen zählen auch bestimmte Mücken dazu.

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