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      Major, die; pl. Majors
      größte Unterkaste der Arbeiterinnen, wenn diese nicht als Soldaten gelten.
      Siehe auch: Kasten

      Media, die; pl. Media
      mittlere Unterkaste der Arbeiterinnen.
      Siehe auch: Kasten

      Makrogyne
      Makrogyne bezeichnet die größte Form der Gynen bei Arten mit polymorphen Gynomorphen, zB Myrmica rubra.

      Mandibeln
      die Mundwerkzeuge der Ameisen, welche an einem oder an zwei Angelpunkten aufgehängt sind. Sie werden meist durch 2 Muskeln bewegt, die mit kräftigen Sehnen an den oberen Rändern inserieren.
      Diese Muskeln sind zB bei einigen Soldaten sehr stark entwickelt und so fuer die ausgeprägte Kopfform verantwortlich.
      Die Form der Manibeln ist so variabel wie die Ameisenarten selbst, so hat fast jede Art ihre spezielle Mandibelform.

      Maxilartaster
      auch Unterkiefertaster genannt, Mundwerkzeuge, die wichtige Funktionen bei Aufnahme, Weitergabe und Bearbeitung flüssiger oder sehr weicher Nahrung dienen; weitere Funktionen sind Geschmackswahrnehmung, eigene und Körperpflege, vgl. Labialtaster


      Mesosoma
      "Moderne" Bezeichnung für den Thorax der Ameisen. Der Begriff ist von den Spinnen entliehen, jedoch bei Ameisen eher fraglich, da es hier kein Prosoma gibt. Der Begriff Mesosoma soll auf die Umkonstruktion des Thorax aufmerksam machen, der ja ein zusätzliches Segment vom Abdomen dazu bekommen hat.
      Siehe auch: Anatomie der Ameisen

      Metasoma
      "Moderne" Bezeichnung fuer den Hinterleib (Abdomen).
      Siehe auch: Mesosoma, Anatomie der Ameisen

      Mimese
      Mimese bezeichnet die Tarnung und Täuschung durch Nachahmung unbeweglicher Gegenstände wie Steine, Äste, Blätter und tierischer Objekte.
      Siehe auch: Mimikry und einen ausfuehrlichen Artikel unter Ameisenmimikry

      Mimikry
      Mimikry bezeichnet allgemein die Täuschung und Tarnung durch Nachahmung eines Organismus oder dessen Teile. Im Gegensatz zur Mimese wird jedoch nicht ein Gegenstand oder eine Pflanze nachgeahmt, die Mimikry umfasst vielmehr die Nachahmung von Aussehen und Signalen anderer Tiere, um diese zu täuschen. Da gerade bei Ameisen die Mimikry häufig Anwendung findet, wurde der Begriff Ameisenmimikry geprägt.
      Siehe auch: Mimese und einen ausfuehrlichen Artikel unter Ameisenmimikry

      Minor, die; pl: Minors
      kleinste Unterkasten der Arbeiterinnen.
      Siehe auch: Kasten

      Mikrogyne
      Mikrogyne bezeichnet die kleinste Form der Gynen bei Arten mit polymorphen Gynomorphen, zB Myrmica rubra.

      Monogynie, monogyn (engl. "monogyny")
      Duldung genau einer Königin in der Kolonie (Gegenteil: Polygynie, s.a. Oligogynie).
      Siehe auch: AWiki - Monogynie

      Monogynie, funktionelle (engl: "functional monogyny")
      In einer Kolonie werden mehrere begattete Gynomorphe geduldet, doch nur eine davon legt Eier und erfuellt die Funktion der Königin.
      Siehe auch: AWiki - Monogynie

      Monogynie, primäre
      Kolonie wird von einer Königin gegründet. Es wird keine weitere Königin aufgenommen, die Kolonie stirbt mit dem Tod dieser Königin.
      Siehe auch: AWiki - Monogynie

      Monogynie, sekundäre
      Unterteilung in obligatorische Monogynie (wie Lasius niger) und funktionelle Monogynie, bei der in Nestnähe begattete Gynen wieder ins monogyne Mutternest aufgenommen werden, bis die Junggynen Eier legen wollen.
      Siehe auch: AWiki - Monogynie

      Monomorphismus, monomorph (engl: "monomorphism")
      Es existiert genau eine Arbeiterform, zB bei Lasius niger. Pygmäen und jahreszeitliche oder ernährungsbedingte Größenschwankungen der Imagines werden nicht als eigene Mophe gewertet.

      monophyletisch
      eine Gruppe von Organismen hat eine gemeinsame Stammform und umfasst auch alle Untergruppen, die sich von dieser Stammform herleiten; vgl. paraphyletisch, polyphyletisch

      montan
      Höhenstufe der Berge.
      Siehe auch: AWiki: Höhenstufen und Vegetatinsformen

      Myrmecochorie
      Verbreitung von Pflanzensamen durch Ameisen.
      Siehe auch: AWiki - Myrmekochorie

      Myrmekophylaxis
      Die Myrmekophylaxis bezeichnet eine Zusammenarbeit zwischen bestimmten Pflanzen (Myrmekophyten) und Ameisen zum gegenseitigen Vorteil, wobei die Myrmekophylaxis jedoch nicht unbedingt eine obligatorische Symbiose darstellt, sondern oft nur eine freiwillige Zusammenarbeit. Die Pflanzen bieten den Ameisen Nahrung ([/I]Nektarien, Belt´sche Körperchen, Beccari'sche Körperchen, Müller'sche Körperchen[/I]) und Unterkunft (spezielle Nodien oder Hohlräume an den Blattachsen), die Ameisen beschützen dafür die Pflanzen vor Fraßfeinden und teilweise auch vor konkurrierenden oder schmarotzenden Pflanzen, Bakterien oder Pilzen.
      Siehe auch: einen ausführlichen Artikel unter Myrmekophylaxis

      Myrmekophyten
      Pflanzen, die sich auf eine Zusammenarbeit mit Ameisen eingelassen haben.
      Siehe auch: Myrmekophylaxis

      Myrmekotrophie
      Ernährung der Pflanzen, die sich von den durch ihren Gastameisen herangetragenden Nährstoffen ernähren.

      Myrmicinae
      Eine der vier heimischen Unterfamilien (Knotenameisen). Mitglieder sind u. a. die Gattungen Myrmica, Leptothorax und Selenopsis.

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