P - Q

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    • -P Q- im Edit!

      Paläarktis
      biogeographische Region, die Europa, Nord-Afrika nördlich der Sahara und Asien nördlich des Himalaja umfasst.
      Siehe auch: AWiki: Höhenstufen, Vegetationsformen und Lebensraum

      Paläotropis
      biogeographische Region, die Tropen und Subtropen der alten Welt
      Siehe auch: AWiki: Höhenstufen, Vegetation und Verbreitung

      Parabiose (engl. "parabiosis")
      2 Arten nutzen das gleiche Nest, halten ihre Brut aber getrennt.
      Siehe auch: Sozialparasitismus

      paraphyletisch
      eine Gruppe von Organismen (Taxon) hat zwar eine gemeinsame Stammform, enthält aber nicht alle Gruppen eines Monophylums, z.B. Reptilien sind paraphyletisch im Hinblick auf die Vögel, da sich letztere aus einem Seitenzweig der Dinosaurier herleiten; vgl. monophyletisch, polyphyletisch

      Parasitoide
      "Moderne", zusammenfassende und die Art des Lebenszyklus charakterisierende Bezeichnung für jene Tiere, deren Larven sich parasitisch ernähren und den Wirt dabei letztlich nach oder kurz vor Schlupf töten. Die meisten Parasitoide gehören zu Insecta: Pterygota (Fluginsekten), die mit Abstand größte Gruppe stellen hier die Hymenoptera: Ichneumonidae (Schlupfwespen) mit Braconidae (Brackwespen) und den kleinsten gefluegelten Vertreter der Insecta, die gar Blattläuse parasitierende Chalcidoidea (Erzwespen).
      Die zweite große Gruppe stellt Diptera (Zweifluegler), und hier besonders die Tachinidae (Raupenfliege oder Schmarotzerfliege) mit fast ausschließlich parasitoid lebenden Vertretern.
      Zur Zeit ist davon auszugehen, dass etwa 10% aller Insekten parasitoid lebt.


      Petiolus (engl. "petiole")
      Verbindungs- oder Stielchenglied zwischen Thorax und Gaster, bei Myrmicinae ist ein zweites Glied vorhanden, der Postpetiolus. Petiolus und Postpetiolus werden aus dem zweiten und dritten Segment des Abdomens gebildet. Diese Stielchenglieder ermöglichen der Gaster eine hohe Beweglichkeit, die anderen Insekten fehlt.

      physogastrisch
      Der Hinterleib ist extrem angeschwollen und enthält sehr viele Eier. Wird auch für Arbeiterinnen benutzt, deren Gaster durch sehr prall gefüllten Kropf oder durch Fetteinlagerungen (Fettkörper) stark angeschwollen ist.

      phytophag
      Pflanzenfressend.

      Phytophagie
      Ernährung durch Pflanzenteile (z.B. Anfressen junger Triebe).

      planar
      Höhenstufe des Flachlandes und der Senken.
      Siehe auch: AWiki: Höhenstufen und Vegetationsformen

      Pleometrose (engl. "pleometrosis")
      Die Kolonie wird von mehreren Königinnen gegründet, diese Variante kann bei claustraler, semiclaustraler und sozialparaitischer Gründung vorkommen. Bei monogynen Arten erfolgt bei Schlupf erster Arbeiterinnen eine Reduzierung auf genau eine Königin durch Hesmose oder tödliche Kämpfe, es folgt keine weitere Adoption, die Kolonie stirbt mit dem Tod dieser Königin.

      Siehe auch: Artikel: Pleometrose
      Siehe auch: AWiki - Pleometrose

      Pleura pl. Pleurae oder Pleuren
      paarige Chitinplatten an den Seiten der Insekten, die Pleuren verbinden Terga und Sterna.

      Ponerinae
      Eine der vier heimischen Unterfamilien, wird auch als Urameise bezeichnet. Mitlieder sind u.a. die Gattungen Ponera und Hypoponera.

      Postpetiolus
      Drittes abdominales Segment. Zusätzliches Stielchenglied hinter dem Petiolus kommt bei einigen Unterfamilien wie z.B. Ponerinae, Myrmicinae vor, aber nicht bei z.B. Formicinae oder Dolichoderinae.

      Polydomie, polydome
      Kolonien, die mehr als ein Nest besitzen.

      Polyethismus
      innerhalb der Arbeiterinnen-Kaste oder einer Unterkaste werden unterschiedliche Aufgaben von den Arbeiterinnen wahrgenommen b.z.w. bevorzugt
      Siehe auch: Kasten, AWiki - Polyethismus

      Polygynie, polygyn (engl. "polygyny")
      Duldung mehrerer funktioneller Königinnen in der Kolonie, vergl. Monogynie, Oligogynie.
      Siehe auch: AWiki - Polygynie
      AmeisenhaltungsWiki - Polygynie

      Polygynie, primär
      Gründung eines Volkes durch mehrere Gynen, die alle innerhalb der Kolonie verbleiben und reproduktiv tätig sind.

      Polygynie, sekundär
      Entstehung von Polygynie durch Aufnahme fremder begatteter Jungköniginnen nach dem Hochzeitsflug bzw. durch Heranziehen eigener Jungköniginnen und deren Begattung am/im eigenen Nest.

      polykalisch
      Kolonieverband aus mehreren miteinander verbunden, autarken Einzelnestern.

      Polymorphismus, polymorph (engl. "polymorphism")
      Die Kaste der Arbeiterinnen ist nicht gleichförmig, sondern zeigt in Größe und/oder Aussehen zum Teil stark variierende Imagines. Diese Unterkasten werden als Minor, Media und Major bezeichnet, eine Sonderform bilden die Soldaten. Die Bezeichnungen Minor, Media und Major sind nicht festgelegt und werden häufig nach Ermessen verwendet, zumal es oft keine klare Differenzierung durch Zwischenformen oder auch fließende Übergänge gibt. Lediglich die Unterkaste Soldaten ist durch BUSCHINGER fest definiert, wenn auch von einigen Autoren verwässert dargestellt.

      Polyphyletisch
      eine Gruppe von Organismen hat keine gemeinsame Stammform, z.B. die "Würmer" im alten Sinn umfassen verwandtschaftlich völlig unterschiedliche Gruppen; vgl. monophyletisch, paraphyletisch

      Polyphylum
      Das Polyphylum ist eine Gruppe nicht näher miteinander verwandter Organismen.
      Beispiel: Alle grabenden Organismen.

      Prägung, Prägephase
      etwa (!) 14tägige Phase nach Schlupf der Imagines, in der die Ameisen ihre Freund-Feind-Erkennung entwickeln und eigene Duefte entwickeln.
      Siehe auch: Kolonieduft

      Propodeum
      siehe Epinotum

      PTFE
      sichere und wartungsarme Ausbruchssicherung fuer Ameisen.
      Siehe: AWiki - PTFE

      Pygmäen (engl. "nanitics")
      Pygmäen entstehen nur einmal im Leben einer Gynomorphe, und zwar in der Gruendungsphase aus der ersten Brutfolge. Wahrscheinlich sind diese Sparversionen eine notwendige Maßnahme, um zB claustral gruendende Gynen zu entlasten, die ihre erste Brut vollständig aus den eigenen Körperreserven ernähren, und bei semiclaustralen Arten das notwendige, gefährliche Furagieren der Gyne zu minimieren.


      -P Q-

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