Miniarena für Reagenzgläser

    07.05.2021
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    • Miniarena für Reagenzgläser

      Hallöchen,

      also ich hab mir da mal was für Jungkolonien überlegt und daraus wurde diese kleine Anlage.



      Die Arena besteht aus einer Ohrenstäbchenbox zwei Schläuchen und dem präparierten Reagenzglas (Kann bequem von hinten durch die Kanüle aufgefüllt werden)
      Ich denke die Anlage ist für Jungkolonien recht praktisch.. Einfach anstöpseln und gut. Wenn es mal zu Schimmelbefall kommen sollte kann man durch den zweiten Schlauch ein zweites Rg anschließen und die Ants durch die bekannten Methoden zum Umzug bringen ;)

      Ich weiß das sicher viele von Euch denken, warum so umständlich? Einfach in eine Arena gelegt und gut.. und ihr habt ja auch recht aber langeweile fährt halt auch mal zu so was ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stronzo ()

    • Hallo Stronzo ;)

      Also ich finde die Idee sogar sehr gut und empfehlenswert für alle Halter deren Kolonien sich noch in der Gründungsphase befinden.
      Ich denke aber, dass sich insbesondere die Temperaturentwicklung im Reagenzglas schlecht überpfüfen lässt, weshalb ich dazu rate in solchen Konstruktionen nur einheimische Arten zu halten,denen eine Zimmertemperatur von 20-24° im Sommer ausreicht. Deiner Anlage fehlen jetzteigentlich nur noch ein Ausbruchsschutz einige nadeldicke Löcher im Deckel und natürlich, die Ameisen :)

      Liebe Grüße Mel :)
      Monomorium is das was Tetramorium nur einmal hat...
    • Falls ich es nicht gesagt habe :P
      Die Idee mit der Kanüle ist super und absolut nachahmenswert
      Funktioniert selbstverständlich nur mit Kunststoff RGs und muß auch richtig abgedichtet sein.
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      Vier Arbeiterin und ein paar Eier :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nefycee ()

    • Ausbruchsschutz ?

      bei ner Anfängerkolonie die noch in einem RG wohnt ?

      er hat doch den Deckel auf der Dose, der dürfte denk ich mal voll ausreichen...


      und Luftlöcher halte ich ebenfalls für sinnlos... Wenn man überlegt wie viel Sauerstoff in eine solche Konstruktion passt und wie wenig die Ameisen nur verbrauchen, reicht es wohl auch aus, wenn er den Deckel eh alle etwa 2-3 Tage öffnen muss...

      Oder soll das System ständig ohne Wasser und Futter geschlossen bleiben ? 8|


      also ich finde die Konstruktion gut - und für eine Jungkolonie recht passend :)

      ich find dieses RG ins Becken legen auch nicht unbedingt am schönsten...

      Was du nun aber noch basteln solltest, ist eine gute Abdunklung des RGs :)




      edit:

      wie sieht das eigentlich mit dem Öffnen der Dose aus, klemmt dieser ? oder kann man den auch ohne Erschütterungen öffnen ?

      war das mal ne Dose für diese Ohrstäbchen ? :)


      edit 2 ^^

      sry, hab grad erst gelesen, dass du oben sogar angegeben hattest, dass es eine solche Dose war :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von B1u3W01f ()

    • Schön das Euch die Anlage gefällt.

      Zum Thema Ausbruchschutz muss ich wohl nicht viel sagen wie B1u3W01f
      schon sagte hat die Arena ja einen Deckel. Zu der Frage ob der Deckel klemmt:
      Ja, er klemmt aber das ist kein Problem, da es kein harter Kunststoff ist .Ich weiß
      das, es von vielen Firmen Ohrenstäbchenboxen gibt aber man sollte die nehmen, die aus
      weichen Kunststoff bestehen. Man hält die Arena einfach fest und drückt etwas
      dann lässt sich der Deckel kinderleicht öffnen ohne das es die Ameisen stören sollte.

      Noch zu der Belüftung. Der Deckel schließt nicht zu 100% da ist vll 1mm platz am Rand oder noch weniger..
      also bräuchte man nicht mal Belüftungslöcher, wenn man überhaupt welche bräuchte ;)

      Wenn mehr Interesse besteht kann ich auch detailreichre Aufnahmen machen.

      Gruß, Stronzo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stronzo ()

    • Mich interessiert das mit der Kanüle nochmal näher: ich hatte mal etwas ähnliches gebaut, habe den Prototyp dann aber sofort wieder verworfen, weil durch das Loch im Wassertank ein Druckausgleich zustande kam und das Wasser somit durch die Watte sickerte bzw. durch den Überdruck beim Einfüllen regelrecht durchgedrückt wurde und mit Sicherheit einige Tiere ertränkt hätte, wenn welche drin gewesen wären. Wie hast du das Problem gelöst?
      joey's Lasius niger ... mein Haltungsbericht seit 27. März 2006
      Lasius niger Anlage von joey ... meine Anlage für Lasius niger und ihre Entwicklung

      "Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen." (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Ja, das problem hatte ich auch. Erst wollte ich nur ein Lock in das Rg machen und dann dadurch den Tank befüllen.. aber wie du schon sagtest klappt es nicht. Darum habe ich das loch samt Kanüle mit Heißkleber zugeklebt.. die Öffnung der Kanüle kann man jetzt z.B. mit Knete zukleben. Ich hab dafür die Knete die man auch benutzt um Poster an der Wand zubestetigen genommen, diese trocknet nicht aus und man kann sie mehrfach benutzen. Hast du für den Tank Watte benutzt? Wenn ja ein Tampong verleiht der ganzen Sache mehr Sicherheit ,es ist viel saugfähiger, sollte doch mal etwas durchsickern.

      Edit: Achso, man sollte auch erst die Watte oder das Tampong in das Rg stecken und dann mit der Kanüle und Spritze befeuchten und ganz wichtig ist auch das man den Tank nicht ganz voll macht so entsteht auch ein nicht so großer Druck.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stronzo ()

    • Ich hatte tatsächlich Watte genommen... wenn der Tampon aber den kurzzeitigen Druck beim bewässern aushält und man die Spritze dann wieder entfernt, entweicht der Überdruck ja durch die Kanüle... dann einfach Kanüle verschließen und gut ist :) das finde ich klasse, dann muss man sich nur noch um die Erschütterungen Gedanken machen (wenn man z.B. so ein Grobmotoriker ist wie ich :D ). Danke für die Aufklärung.
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    • Mit meiner Aussage über Belüftung bezog ich mich auf die Erfahrung, dass Futtertiere bei luftdichten Terrarien schneller verderben (zB das Schwärzen der Mehlwürmer) und, dass sich so, natürlich im Extremfall, auch schneller Schimmel bildet. Der Ausbruchsschutz ist aufgrund der milimeterbreiten Öffnung am Rand dennoch erforderlich, zumal man, dann den Deckel auch bei gesteigerter Koloniegröße öffnen kann ohne, dass tiere entwischen.
      Ich will jetzt allerdings keinen Streit vom Zaun brechen sondern lediglich meine Vorgehensweise schildern.

      liebe Grüße Mel
      Monomorium is das was Tetramorium nur einmal hat...
    • Coole Sache Stronzo!

      @Mel: Ich glaub niemand will einen Streit vom Zaun brechen deswegen ;)

      Aber ich glaube nicht, dass bei einem solch kleinen Formicarium das Klima eine große Rolle spielt- jedenfalls wenn man einheimische Jungkolonien hält.
      Der Sand wird denke ich nicht feucht werden, was ja dem Schimmel regelrecht die Möglichkeit zuspielt, sich anzusetzen.

      Millimeter breite Öffnung? Wo denn...? Ich find da gar keine :frage:
      Hab ich was verpasst? o.o

      Noch kurz zu der Sache mit den Mehlis: Die schwarze Verfärbung nach einiger Zeit ist auf deren Verdauungssäfte zurückzuführen. Wenn diese auslaufen verfärben sich die Mehlwürmer schwarz und viele Ameisen wollen nicht mehr davon fressen.

      Wenn man das Miniformi regelmäßig lüftet werden sich denke ich keine Probleme mit hoher Verderblichkeitsrate ergeben. Theoretisch könnte man ja eine Stelle des Deckels aufschneiden und mit Fliegengaze abdecken ;)

      Viele Grüße,
      ice
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Achso, ganz vergessen: ich würde Melanie zumindest mit der Ausbruchsicherung absolut zustimmen (über die Notwendigkeit einer Belüftung kann man sich streiten, wobei ich das ganz ähnlich sehe wie sie und darauf auf keinen Fall verzichten würde). Eine Gründerkolonie richtet bei einem möglichen Ausbruch (und der ist bei dieser Arenagröße auch bei einer kleinen Kolo durchaus möglich) zwar keinen großen Schaden an, aber spätestens, wenn die Gyne durch den Schlitz passt, wird es ärgerlich. Zudem sollte die Kolonie ja irgendwann doch umgesiedelt werden, dann wäre es unschön, wenn die halbe Kolonie außerhalb der Mini-Anlage rumrennt.

      @ice_trey:
      Die schwarze Verfärbung nach einiger Zeit ist auf deren Verdauungssäfte zurückzuführen. Wenn diese auslaufen verfärben sich die Mehlwürmer schwarz und viele Ameisen wollen nicht mehr davon fressen.

      Das stimmt, wird aber tatsächlich bei fehlender Luftzirkulation beschleunigt (könnte an einer höheren Luftfeuchtigkeit liegen.. weiß ich aber nicht genau). Das habe ich bei meiner (recht luftdichten) Anlage auch festgestellt: die Mehlis halten sich länger, wenn ich die Klappe offen lasse. Zudem ist es ja nichts neues, dass Lüften gegen Schimmelbildung hilft.
      joey's Lasius niger ... mein Haltungsbericht seit 27. März 2006
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von joey ()

    • Also theorie hin theorie her.. kurz gesagt ich werde die Anlage nach der Winterruhe testen und die Mängel zeigen sich spätestens dann. Geredet werden kann ja immer viel aber nichts geht über gemachte Erfahrungen *G* Also werde ich nicht mehr groß an der Anlage rumdoktorn und erstmal abwarten. Falls wirklich eine zweite Ausbruchsicherung nötig ist werde ich mir dann gedanken machen.

      Edit: Hab deinen Post ganz überlesen joey ,sorry.
      dann muss man sich nur noch um die Erschütterungen Gedanken machen


      Man könnte das Rg ja auch mit Knete auf einer Platte fixieren um die Erschütterungen gering zu halten. Aber ich denke da braucht man sich nicht so große Gebdanken machen, da der Tank ja wirklich lange hält.

      Zum umsiedeln muss man dann halt einen guten Moment abpassen um das Rg abzustöpseln, oder man setzt einfach die ganze Anlage in das Formi, ist ja nicht so groß.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stronzo ()