Wieviel Wasser/Befeuchtung in Ytong

    07.05.2021
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    • Wieviel Wasser/Befeuchtung in Ytong

      hallo

      habe wieder einmal gebastelt und nun ein ytong nest vor mir stehen, masse 20 x 9 x 5 (bxhxt). habe gänge eingebaut, mit sand/lehm gemisch gefüllt. nun meine frage, wieviel ml wasser soll zur befeuchtung rein?

      ich habe für das wässern überhaupt (noch?) kein händchen. meine anderen farmen erleben das jedesmal. :( bei ytong muss es doch, dadurch das der werkstoff der gleiche ist den ihr habt, irgendwie eine ml bestimmung dafür geben!?
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    • Ohje, palk^^
      Leider muss ich dir da eine Antwort geben, die dir nicht gefallen wird ;)
      Man kann es nicht sagen. Punkt...

      Das Problem ist, dass sich Gasbeton durchaus stark unterscheiden kann. Porengröße sei als Faktor genannt. Umgebungstemperatur ebenfalls, wegen der Verdunstung. Und bevor da jetzt weitere Fragen auftauchen: Ich wüsste niemanden, der das schonmal direkt verglichen hat um irgendwelche Angaben aufzustellen. Schön wär´s...

      Da ich mit dem Wässern auch ab und an meine Probleme hatte, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, nur noch externe Ytongnester zu verwenden, die in einer flachen Schale mit Wasser stehen. Sie saugen sich von unten her voll und es bilden sich von selbst verschiedene Feuchtigkeitszonen. Sobald das Wasser in der Schale zuneige geht fülle ich nach. So hab ich es ganz einfach und kann anhand der Farbe des Ytongs (grau=feucht, weiß=trocken) bestimmen, ob die Zonen halbwegs passen. Da spar ich mir auch gleich, diesen Wassertank einzubauen.

      Es führt eigentlich kein Weg drumherum, als dass man seinen Ytong einige Tage bis Wochen im Leerzustand testet (je nach Ergebnis ;)), bis man das Intervall herausgefunden hat. Der Ytongstein sollte sowohl feuchte, als auch trockenere Bereiche aufweisen, damit die Ameisen eine Wahl haben.

      Ich würde dir empfehlen, so vorzugehen: Fülle den Tank komplett auf. Warte bis das Wasser komplett im Ytong aufgesaugt ist. Dann schaue ihn an und beurteile, wie feucht er ist. Ist es noch zu trocken (vermutlich nach einer Füllung, Ytong saugt ziemlich viel Wasser), dann machst du den Tank eben nochmal voll. Und das solange, bis das Ergebnis zufriedenstellt. Tut es das, füllst du alle Nase lang mal wieder den Tank auf, um die Feuchte zu halten. Schwankungen schaden nicht, das ist auch im Erdreich natürlich.

      Sorry, dass ich dir keine genauen Angaben geben kann. Ich glaube das kann keiner :nixweiss:
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • kann ich als anhaltspunkt nehmen das der gesamte ytong grau ist? oder wenigstens zum grossteil?

      ich hab jetzt 70ml wasser drin, ergebnis, leichte farbänderung an der rückseite, wo der abstand zum drainagerohr am geringsten ist, die vorderseite und vor allem der sand in den vorgebohrten gängen, unverändert weiss.

      wie siehts aus wenn ich das ding jetzt in ne schale mit wasser stelle und mal komplett durchfeuchte? wird damit die "leitfähigkeit" des ytongs für feuchtigkeit später erhöht?

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    • Ich kann dir nicht wirklich sagen, wieviel Wasser du brauchst, ABER:

      Ich hatte mit von oben bewässertem Ytong immer sehr viele Probleme das es zu stark durchsickerte und das Nest nass statt nur feucht war oder ich als Gegenmaßnahme deutlich weniger Wasser zugegeben habe und dannach war das Nest zu trocken (lies sich bescheiden dosiern). Ausserdem war mir (ja ich bin da sehr faul) das ständige nachschütten zu häufig.

      Ich benutze IMMERNOCH Ytong, aber ich habe das Prinzip komplett geändert so das man deutlich weniger nachschütten muss und zusätzlich das Nest nicht nass werden KANN.

      ich benutze ein Externes Ytong Nest (also nicht in der Arena stehendes sondern mit einem Schlauch damit verbunden ist) , das ich aus einem normalen 10cm dicken Ytongstein gebaut habe.
      Das Nest steht nicht, sondern liegt und kommt auf die Maße 20cm lang, 25cm breit und 10 cm hoch, wobei die Kammern und Gänge in die Oberseite eingearbeitet sind.
      Die Unterseite hat einen 5cm hohen und 2cm breiten Schlitz durchgängig von Vorne nach Hinten, so das die Hälfte des Nestes in eine kleine flache Plastikwanne gestellt werden kann die mit Wasser gefüllt ist.
      Durch diesen Aufbau kann das Wasser schön nach oben ins Nest ziehen ohne es übermässig nass zu machen, und da das Wasser auch seitlich etwas über die mitte zieht, habe ich die gewünschte 2/3 feucht 1/3 trocken Aufteilung die meine L. Niger wollen und es ist genug Wasser da das man nicht ständig nachschütten muss.
      Dein Neid ist meine Anerkennung.
      Dein Hass ist mein Stolz.
      Wenn du hinter meinem Rücken über mich redest danke ich dir
      dass du mich zum Mittelpunkt deines Lebens machst!

      aktuelle Haltungsberichte:

      Camponotus nigriceps (rotbeinig)
    • Skrag schrieb:

      Ich hatte mit von oben bewässertem Ytong immer sehr viele Probleme das es zu stark durchsickerte und das Nest nass statt nur feucht war oder ich als Gegenmaßnahme deutlich weniger Wasser zugegeben habe und dannach war das Nest zu trocken
      jo, ich denke das problem bei der sache ist der abstand zwischen dem drainagerohr und dem ort, wo die feuchtigkeit hin soll, also dem ausgekratzten nest. dieser lässt sich nur schwer regulieren da man ja a) nicht beim drainagebohren ins nest einbohren will, andersrum auch nicht und b) man aufpassen muss das die bohrung nicht ausbricht. und zuviel abstand ist da auch saublöd. :(
      die sache mit dem in eine wasserschale stellen halte ich für kompliziert. mein nest soll in der arena stehen, ich will aber nicht das die ameisen dort reihenweise in der schüssel ertrinken.

      Pi.Ag3 schrieb:

      neben der Farbänderung gibt es noch ein weiteres gutes Mittel: Anfassen.
      Man spürt das, wenn der Ytong nass ist.
      jo, ist schon klar wie ich erkenne ob ytong nass ist. aber soll er so nass sein? ok, ich frag mal so, gibt es bei ytong überhaupt abstufungen beim nässegrad? oder ist nass gleich nass?

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    • Ich sehe eher das Problem in diesem Stein, dass die Kammern so nicht wirklich gut angelegt sind... ich würde bei solchen Kammern den Stein hinlegen (externes Nest) ...

      Ansonsten wasch den Stein zuerst einmal komplett mit Wasser ab (Gartenschlauch draufhalten^^), dabei saugt er sich schon mal mit Wasser voll und hat eine komplett Anfangsfeuchtigkeit und man kann dann erst wirklich anfangen zu testen...
      Gruß, Simon
    • die idee mit dem "einschwemmen" kommt leider zu spät. heute mittag sah die farm nämlich schon so aus [siehe anhang].

      ich werde mir den aufbau nochmal durch den kopf gehen lassen und vielleicht nochmal umbauen. momentan steht das ding in ner wanne mit wasser und saugt sich voll. schauen wir mal. danke trotzdem erstmal soweit für eure tipps.
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