Lang lang ist´s her, da versprach ich dem lieben LifeStyler Makroaufnahmen von meinen Ameisen. Doch wehe! Immer wieder vertröstete ich den den armen LifeStyler und schob mein Versprechen vor mir her. Eineinhalb Jahre später aber wurde das Versprechen nun eingelöst- und enttäuscht hoffentlich nicht allzu sehr 
Hier also ein paar Makroaufnahmen meiner Messor minor hesperius. Ohne Königin. Die wollte ich nicht bei Minusgraden im Auto rumfahren.
Die Aufnahmen sind im Studio gemacht. Und zwar bei den ersten Aufnahmen mit einer Canon 400D (10,1MPix) plus Canon 100mm Makroobjektiv, danach mit einer Canon EOS 1Ds Mark III (22MPix) und einem Balgengerät, auf das das selbe 100m Makroobjektiv von Canon geschraubt war. Sieht dann aus wie auf diesem Link hier. Im Übrigen auch genau das Balgengerät, das ich genutzt habe. Leider ist das Foto nicht mehr ganz aktuell, die frische Produktaufnahme hatten wir am Vortag gemacht und sollte die nächste Woche online gehen
Aber genug davon. Makrofotografie stellt einen immer wieder vor einige Probleme. Das Hauptproblem ist wohl die Scharfstellung. Es ist Übungssache, dass man es schafft, Ameisenköpfe präzise scharfzustellen. Der Autofokus versagt hier oftmals, daher empfehle ich immer manuelle Scharfstellung bei Makros.
Das zweite Problem sind Verwackelungen. Gerade bei lebendigen Tieren wie eben Ameisen muss man eine kurze Belichtungszeit erreichen. Ich habe hier 1/125 - 1/200 Sekunde bei Blende 11 geschafft. Erst nach den Aufnahmen habe ich erfahren, dass es hätte noch besser funktionieren können. Aber da war es schon zu spät.
Als erstes will ich auch noch ein Foto zeigen, dass das dritte Problem, das ich hatte aufzeigt: Dreck. Ja... Dreck. Da die Ameisen für das unhandliche Balgengerät (das ungefähr eine Tonne wiegt :D) etwas zu schnell unterwegs waren, habe ich mich dazu entschlossen, die meisten Aufnahmen ins Reagenzglas hinein aufzunehmen.
Das bedeutet einen krassen Qualitätsverlust, denn die Spiegelungen der Scheibe und der Dreck darauf wirken sich sehr störend aus. Zudem wirkt das Foto dadurch ziemlich flau- es hat einen Grauschleier. Nachbearbeitung per Photoshop und Co. ist daher unvermeidbar. Sprich: Zonwertkorrekturen, Kontraste nachstellen, nachschärfen.
Ich habe versucht, auf die Schnelle das bestmögliche herauszuholen. Ganz zufrieden bin ich nicht. Aber das nächste mal kann ja nur besser werden^^
Viel Spaß beim Bilder schauen. Habe die Bilder nur schwach komprimiert- wollte die Auflösung nicht ändern, stattdessen hab ich die JPEG-Qualität runtergeschraubt.

Dreckige Scheiben- ein ewiges Ärgernis, das zu einem deutlichen Qualitätsverlust führt

Eine Minor-Arbeiterin- leider leicht verwackelt

Noch eine Minor-Arbeiterin, die sich auf den Weg zum RG-Stopfen machte

Hmpf? Wer ist das denn da draußen...!? Futter?

Noch eine Minor-Arbeiterin- auffällig ist die starke Delle in der Gaster. Bei meiner Kolonie tritt dies häufiger auf

Hier wird der Größenunterschied der Kasten klar- eine größere Mediaarbeiterin mit einer kleinen Minor

Eine kleine Media die ich beim Putzen aufgeschreckt habe. Auf die Studioblitze reagierten die Ameisen bemerkenswerterweise mit schwachen Zuckbewegungen der Fühler

Kolonietratsch- die neuesten News werden ausgetauscht. Ist die Königin etwa fett geworden? Wo hat Schwester Nr. 137 ihr Bein verloren?

Etwas mehr Vogelperspektive- die Minor ließ sich davon vorerst nicht beeindrucken- ihr etwa? ;)

... und suchte dann doch ihr Heil in der Flucht nach oben

Ein Überblick über einen Bruchteil der Kolonie- Minors, Medias und Majore bunt gemischt, daziwschen angekaute Körner

Nanu? Nachwuchs im Hause ice_trey? Wenn das kein schönes Kerlchen ist... und die süßen Mundwerkzeuge... :]

Diese beiden hier waren das gesamte Fotoshoot über unzertrennlich- wir werden es auf weiteren Fotos sehen... ich nenne sie die semi-siamesischen Zwillinge. Auch interessant: Vor ihnen liegen mehrere Haare. Entweder diese stammen von der letzten Fliege, oder aber meine AMeisen leiden an Haarausfall...

Eine Minor bei der Larvenpflege- regelmäßig müssen die kleinen Racker abgeleckt und befeuchtet werden. Bei den 10 überwinterten Larven vielleicht kein Problem, aber wenn die nächsten 100 schlüpfen...?

Williges "Lächeln" in die Kamera seitens der Media-Fraktion, unwilliges Wegdrehen seitens der Majoren- Spiegelungen des RGs inklusive. Wenigstens die Fühler zuckten bei jedem Blitz lustig

Dann ließ sich die dicke Berta doch für ein Foto hinreißen- es entstand ein nettes Kopfportrait. Man kann sogar die Facetten zählen- wenn man nicht so faul ist wie ich. Zudem zu bewundern: Ein stattlicher Frauenbart!

Und noch einmal von etwas weiter weg. Wer findet die Unterschiede? :D

Natürlich müssen auch die eigenen Schwestern ab und an geputzt werden. Aber moment mal? Wo hat sich Schwester Nr. 53 denn diese hässliche Beule an der gaster eingefangen? Vielleicht ist die dicke Berta mal aus Versehen draufgelatscht...
picmirror.de/bild.php/49714__mx_6477kopie2.jpg
Was hab ich gesagt? Die semi-siamesischen Zwillinge können einfach nicht ohne einander... unten rechts die Überreste eines Samens

Langsam langweilig, aber immer wieder ein schönes Motiv- die dicke Berta und ihre Media-Freundin ohne Namen. Die wollte auch mal ein Frontal-Portrait... kann ich da nein sagen?

Larventransport- ganz schön mühsam, wenn man über die halbe Kolonie klettern muss

Aber letztendlich funktioniert es- und die dicke Berta muss sich auch mal am Kolonieleben beteiligen. Mit ihrer großen Zunge hat sie die Larve vermutlich in der halben Zeit abgeleckt wie die Transporteurin...

Bubububu... ja seid ihr zwei Süße... :panik:

Was dieses Bild soll? Schonmal ein Larven-Rektum gesehen?
Ja... das ist wohl diese schmale Schlitz da ganz hinten...

Am Ende gab´s dann doch noch etwas Freilauf. Klappe nicht so gut, aber der Qualität schadets nichts...

Guguck^^

Neeeein!! Der Stopfen ist wieder dicht... natürlich muss man sich überlegen, ob man ihn nicht einfach zerfetzt...

Sieht aus wie ein Hitlergruß (links), ist aber nur die tägliche Morgengymnastik...

Vermutlich die kleinste der Kolonie - gemobbt wird aber trotzdem nicht

Am Ende ließ sich die dicke Berta dann doch noch dazu hinreißen, direkt in die Kamera zu lächeln - aber erst nachdem ich ihren wirklich prachtvollen Damenbart lobte!
To be continued...

Hier also ein paar Makroaufnahmen meiner Messor minor hesperius. Ohne Königin. Die wollte ich nicht bei Minusgraden im Auto rumfahren.
Die Aufnahmen sind im Studio gemacht. Und zwar bei den ersten Aufnahmen mit einer Canon 400D (10,1MPix) plus Canon 100mm Makroobjektiv, danach mit einer Canon EOS 1Ds Mark III (22MPix) und einem Balgengerät, auf das das selbe 100m Makroobjektiv von Canon geschraubt war. Sieht dann aus wie auf diesem Link hier. Im Übrigen auch genau das Balgengerät, das ich genutzt habe. Leider ist das Foto nicht mehr ganz aktuell, die frische Produktaufnahme hatten wir am Vortag gemacht und sollte die nächste Woche online gehen

Aber genug davon. Makrofotografie stellt einen immer wieder vor einige Probleme. Das Hauptproblem ist wohl die Scharfstellung. Es ist Übungssache, dass man es schafft, Ameisenköpfe präzise scharfzustellen. Der Autofokus versagt hier oftmals, daher empfehle ich immer manuelle Scharfstellung bei Makros.
Das zweite Problem sind Verwackelungen. Gerade bei lebendigen Tieren wie eben Ameisen muss man eine kurze Belichtungszeit erreichen. Ich habe hier 1/125 - 1/200 Sekunde bei Blende 11 geschafft. Erst nach den Aufnahmen habe ich erfahren, dass es hätte noch besser funktionieren können. Aber da war es schon zu spät.
Als erstes will ich auch noch ein Foto zeigen, dass das dritte Problem, das ich hatte aufzeigt: Dreck. Ja... Dreck. Da die Ameisen für das unhandliche Balgengerät (das ungefähr eine Tonne wiegt :D) etwas zu schnell unterwegs waren, habe ich mich dazu entschlossen, die meisten Aufnahmen ins Reagenzglas hinein aufzunehmen.
Das bedeutet einen krassen Qualitätsverlust, denn die Spiegelungen der Scheibe und der Dreck darauf wirken sich sehr störend aus. Zudem wirkt das Foto dadurch ziemlich flau- es hat einen Grauschleier. Nachbearbeitung per Photoshop und Co. ist daher unvermeidbar. Sprich: Zonwertkorrekturen, Kontraste nachstellen, nachschärfen.
Ich habe versucht, auf die Schnelle das bestmögliche herauszuholen. Ganz zufrieden bin ich nicht. Aber das nächste mal kann ja nur besser werden^^
Viel Spaß beim Bilder schauen. Habe die Bilder nur schwach komprimiert- wollte die Auflösung nicht ändern, stattdessen hab ich die JPEG-Qualität runtergeschraubt.

Dreckige Scheiben- ein ewiges Ärgernis, das zu einem deutlichen Qualitätsverlust führt

Eine Minor-Arbeiterin- leider leicht verwackelt

Noch eine Minor-Arbeiterin, die sich auf den Weg zum RG-Stopfen machte

Hmpf? Wer ist das denn da draußen...!? Futter?

Noch eine Minor-Arbeiterin- auffällig ist die starke Delle in der Gaster. Bei meiner Kolonie tritt dies häufiger auf

Hier wird der Größenunterschied der Kasten klar- eine größere Mediaarbeiterin mit einer kleinen Minor

Eine kleine Media die ich beim Putzen aufgeschreckt habe. Auf die Studioblitze reagierten die Ameisen bemerkenswerterweise mit schwachen Zuckbewegungen der Fühler

Kolonietratsch- die neuesten News werden ausgetauscht. Ist die Königin etwa fett geworden? Wo hat Schwester Nr. 137 ihr Bein verloren?

Etwas mehr Vogelperspektive- die Minor ließ sich davon vorerst nicht beeindrucken- ihr etwa? ;)

... und suchte dann doch ihr Heil in der Flucht nach oben

Ein Überblick über einen Bruchteil der Kolonie- Minors, Medias und Majore bunt gemischt, daziwschen angekaute Körner

Nanu? Nachwuchs im Hause ice_trey? Wenn das kein schönes Kerlchen ist... und die süßen Mundwerkzeuge... :]

Diese beiden hier waren das gesamte Fotoshoot über unzertrennlich- wir werden es auf weiteren Fotos sehen... ich nenne sie die semi-siamesischen Zwillinge. Auch interessant: Vor ihnen liegen mehrere Haare. Entweder diese stammen von der letzten Fliege, oder aber meine AMeisen leiden an Haarausfall...

Eine Minor bei der Larvenpflege- regelmäßig müssen die kleinen Racker abgeleckt und befeuchtet werden. Bei den 10 überwinterten Larven vielleicht kein Problem, aber wenn die nächsten 100 schlüpfen...?

Williges "Lächeln" in die Kamera seitens der Media-Fraktion, unwilliges Wegdrehen seitens der Majoren- Spiegelungen des RGs inklusive. Wenigstens die Fühler zuckten bei jedem Blitz lustig

Dann ließ sich die dicke Berta doch für ein Foto hinreißen- es entstand ein nettes Kopfportrait. Man kann sogar die Facetten zählen- wenn man nicht so faul ist wie ich. Zudem zu bewundern: Ein stattlicher Frauenbart!

Und noch einmal von etwas weiter weg. Wer findet die Unterschiede? :D

Natürlich müssen auch die eigenen Schwestern ab und an geputzt werden. Aber moment mal? Wo hat sich Schwester Nr. 53 denn diese hässliche Beule an der gaster eingefangen? Vielleicht ist die dicke Berta mal aus Versehen draufgelatscht...
picmirror.de/bild.php/49714__mx_6477kopie2.jpg
Was hab ich gesagt? Die semi-siamesischen Zwillinge können einfach nicht ohne einander... unten rechts die Überreste eines Samens

Langsam langweilig, aber immer wieder ein schönes Motiv- die dicke Berta und ihre Media-Freundin ohne Namen. Die wollte auch mal ein Frontal-Portrait... kann ich da nein sagen?

Larventransport- ganz schön mühsam, wenn man über die halbe Kolonie klettern muss

Aber letztendlich funktioniert es- und die dicke Berta muss sich auch mal am Kolonieleben beteiligen. Mit ihrer großen Zunge hat sie die Larve vermutlich in der halben Zeit abgeleckt wie die Transporteurin...

Bubububu... ja seid ihr zwei Süße... :panik:

Was dieses Bild soll? Schonmal ein Larven-Rektum gesehen?
Ja... das ist wohl diese schmale Schlitz da ganz hinten...

Am Ende gab´s dann doch noch etwas Freilauf. Klappe nicht so gut, aber der Qualität schadets nichts...

Guguck^^

Neeeein!! Der Stopfen ist wieder dicht... natürlich muss man sich überlegen, ob man ihn nicht einfach zerfetzt...

Sieht aus wie ein Hitlergruß (links), ist aber nur die tägliche Morgengymnastik...

Vermutlich die kleinste der Kolonie - gemobbt wird aber trotzdem nicht

Am Ende ließ sich die dicke Berta dann doch noch dazu hinreißen, direkt in die Kamera zu lächeln - aber erst nachdem ich ihren wirklich prachtvollen Damenbart lobte!
To be continued...
Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
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