Letzte Arbeiterin meiner Camponotus ligniperdus Kolonie nun auch verstorben...

    07.05.2021
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    • Letzte Arbeiterin meiner Camponotus ligniperdus Kolonie nun auch verstorben...

      Heute ist nun auch die letzte meiner Camponotus ligniperdus Arbeitrinnen verstorben. :weinen: :weinen: :weinen:
      Vor einiger Zeit ist die erste Arbeiterin verstorben, diese war immer sehr aktiv und hatte für Nahrung gesorgt.
      Die Andere der beiden war eher immer im Nest bei Königin Anna.
      Gestern hing sie noch an der Reagenzglaswatte, heute Morgen lag sie daneben, tot wie ich eben feststellen musste... :weinen:

      Meiner Anna scheint es aber sehr gut zu gehen sie kümmert sich um die Brut, ich sehe etwa 6 Puppen, einige Larven und Eier.

      Kann ich irgendetwas tun?

      Wird Anna das auch alleine schaffen?

      MFG Katrin
    • Ok mache ich. Ich habe ja noch so einen Mini Doppelnapf vom Antstore da könnte ich auf die ein Seite ein Tröpfchen Honig machen und auf die andere ein winziges Stückchen Mehlwurm.Vielleicht ? ?(
    • Außerdem hat die nun verstorbene Arbeitrin seit fast 10 Tagen das Nest nicht verlassen. Somit auch keine Nahrung aufgenommen. Aber wie kann das sein? Ich habe Honig ,Wasser, Proteine, alles angeboten. Eigentlich kann sie ja nur verhungert sein . :unfassbar:
    • hast du die watte im Rg selbst eingeführt?
      vllt ist sie zudick das kaum feuchtigkeit durchkommt.. weiß nicht ob das möglich ist..
      ich hab 12 arbeiterinnen von camponotus ligniperdus verloren weil ich beim umsetzen vergessen hatte für feuchtigkeit zu sorgen..
      hast du ein externes "wasserbecken"?
    • Ja das mit der Watte habe ich selber gemacht. Einen Trinknapf habe ich aber auch noch.

      Das mit der Watte habe ich auch schon jetzt gedacht, habe auch soeben gehandelt und mit einem Stäbchen ein Stückchen die Watte weiter reingeschoben, doch ich was so Doof und habe nun auch die Brut gleich baden lassen 8o :gong: .
      Habe ien bisschen trocknen können mit einem Taschentuch, Anna ist auch gerade dabei meine Blödheit auszubügeln.
      Ich hoffe nicht das ich die Brut jetzt auch noch umgebracht habe ;( :weinen: .
    • Wieso stichst du auch mit einem Zahnstocher in das RG rein? Es könnte auch sein das die Arbeiterinnen an zu viel Stress gestorben sind, da du, wie im Haltungsbericht von dir schon erwähnt, schon einmal da drin "rumgestocherst" hast.
      Mein Tipp, lass sie erst einmal in Ruhe und füttere sie, es sind ja noch Puppen da, wenn du Glück hast schlüpfen sie bald und du hast wieder ein paar Arbeiterinnen.

    • Also wenn du eine externe wasserschale hast kann das normal nicht der grund sein vom sterben der arbeiterinnen da meine Camponotus ligniperdus oft zum wasserbecken gelaufen sind um sich feuchtigkeit zu holen ...

      lass sie aber am besten in ruhe.. durch zwanghaftes umsetzen und den damit verbundenen stress habe ich ebenfalls einige arbeiterinnen verloren...
    • Hadesos schrieb:

      Wieso stichst du auch mit einem Zahnstocher in das RG rein? Es könnte auch sein das die Arbeiterinnen an zu viel Stress gestorben sind, da du, wie im Haltungsbericht von dir schon erwähnt, schon einmal da drin "rumgestocherst" hast.
      Mein Tipp, lass sie erst einmal in Ruhe und füttere sie, es sind ja noch Puppen da, wenn du Glück hast schlüpfen sie bald und du hast wieder ein paar Arbeiterinnen.


      Also ich habe ja nicht aus Spaß darin herumgestochert. :unfassbar:
      Das habe ich ja geschriben warum ich das getan habe.
    • So, jetzt beruhigen wir uns erstmal alle, alles wird gut ;)

      Mein Tip: Die Gyne in Frieden lassen die nächste Zeit. Denn einheimische Camponotus Königinnen neigen mEn dazu, bei hohem Stress Teile ihrer Brut zu fressen und das solltest du jetzt auf jeden Fall vermeiden.

      Die Arbeiterin ist 100% nichtt verhungert. 10 Tage sind lächerlich wenig für eine Ameise, nicht umsonst besitzen diese einen Kropf/Sozialmagen, in dem Nahrung lange Zeit gespeichert wird und rationiert werden kann. Das ist selbst noch gewährleistet, wenn man von außen nichts davon sieht (denn besonders voll gefressene Arbeiterinnen und Königinnen sind physogastrisch).

      Jede Ameise hat eine Lebensspanne, die einen leben länger, die anderen kürzer. Die Arbeiterinnen der ersten Brut, die Pygmäen, die auch etwas kleiner sind als normal leben oftmals deutlich kürzer als die Tiere der späteren Brutfolgen.

      Futter vor dem RG wird die Gyne höchstwahrscheinlich nicht holen, da sie das Nest im Normalfall nicht verlässt. Tut sie das doch, so ist das abnormes Verhalten und hat Gründe wie Störungen durch den Halter etc.
      Die Gyne darf zwar den Eingang aufsuchen, sobald sie aber allzu viel in der Arena herumläuft stimmt etwas nicht.

      Sinnvoller ist hier, kleinste Mengen an Futter direkt in das RG hineinzuschieben. Mit einer Spritze inklusive Kanüle kann man ein kleines Honigtröpfchen dosieren, die Königin wird es dankbar annehmen. Das Tröpfchen sollte dabei recht nahe am Eingang angebracht werden, einerseits, damit keine Brut hineingeraten kann und die Gyne nicht ständig durchläuft, fals etwas übrig bleibt, andererseits, damit der Halter Reste entfernen kann. Zudem kann man ergänzungsweise leicht fressbare (weiche) Insekten geben wie Mücken oder Drosophila. Jedenfalls habe ich schon mehrfach auch Königinnen solche selbstständig verspeisen sehen.

      Ansonsten gilt es jetzt Geduld zu zeigen und abzuwarten, mehr kann man eh nicht machen. Wenn du Glück hast packt die Gyne es nochmal allein, kann aber genausogut sein, dass die Kolonie verloren ist, da die Gyne früher oder später auf Arbeiterinnen angewiesen ist.

      Achja, und die Brut ersäuft nicht gleich, nur weil sie mal nass wird, keine Sorge. Aber natürlich solltest du sowas zukünftig vermeiden ;)

      Jeder macht mal Fehler und mir selbst ist genau das auch schon passiert. Also was soll´s, kein Weltuntergang.

      Zur Not kannst du auch noch Gesuche für einige Puppen aufgeben und diese zur Gyne zugeben. Die daraus schlüpfenden Arbeiterinnen werden dann zu neuen Koloniemitgliedern und können die Gyne mit Brut versorgen.
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Du kannst jetzt nicht mehr viel unternehmen, sie MUSS es allein schaffen. Vermeide Neststörungen durch gut gemeinte Fütterungsversuche, am besten machst du das RG leicht mit Watte zu und verfrachtest es an einen ruhigen Ort.

      Check noch mal die Arena durch, ob sich wirklich nichts darin befindet, was kleinen Organismen wie Ameisen abträglich sein könnte.

      Wünsche dir viel Erfolg!
      Ameisen waren für mich schon bei Biene Maya die Größten!
    • Hm, wie du siehst, Katrin, herrschen hier unterschiedliche Meinungen vor. Ich halte trotz Andyxus Post nach wie vor daran fest, dass die Nestfütterung sinnvoll ist und auch nicht zwangsläufig Stressreaktionen hervorruft.

      Im Gegenteil habe ich gerade bei Camponotus die Erfahrung gemacht, dass Königinnen absolut stressfrei sogar per Hand angefüttert werden können. Geht man bei der Nestfütterung vorsichtig vor, so wird die Gyne dabei keineswegs gestört. Ich für meinen Teil würde die Gyne nicht auf Reserve dasitzen lassen... du solltest das Rg wenn möglich nicht anfassen und wenn es sein muss, dann extrem vorsichtig. Eine Fütterung sollte max. 1x pro Woche stattfinden.

      Deine Entscheidung ;)
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.