(Schwere?) Verletzung meiner gefangenen Camponotus ligniperdus Gyne

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    • (Schwere?) Verletzung meiner gefangenen Camponotus ligniperdus Gyne

      Hallo,

      schaut eucht bitte die Bilder an. Ich habe die Königin in diesem Zustand gefunden - die Verletzung stammt also nicht von mir.
      Was denken die Experten unter euch? Wird es die Königin mit der Gründung schaffen?

      Die Bilder sind leider nicht so gut aber ich versuche morgen evtl. nochmal welche zu machen.
      Bilder
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      Aktuell gehaltene Arten:
      Camponotus herculeanus 2010: 1 Gyne - 4 Arbeiterinnen
      Camponotus lateralis/foreli 2010: 1 Gyne - 5 Arbeiterinnen
      Manica rubida 2010: 1 Gyne - 2 Arbeiterinnen
    • Hallo,
      also so wie die Gaster aussieht, könnte es schwer werden. ich bin jetzt zwar kein richtiger experte, aber dass sie es mit der gründung schafft halte ich für unwahrscheinlich. ihr fehlt ja ein teil der Gaster, wo sie eigentlich die eier 'ausscheidet'. es wundert mich sowieso dass sie noch lebt. :frage: es kann aber auch sein dass sie es noch schafft, aber dazu müsste wahrscheinlich ein wunder passieren.
      viel glück noch mit deiner königin ;)

      liebe grüße
    • Ich würde sie vom Leiden erlösen.
      Sieht so aus als würde ein ordentliches Stück fehlen. (Bild1)

      Möglicherweise kann sie überhaupt keine Eier mehr produzieren/legen.

      Ist aber natürlich deine Entscheidung was du machen willst.

      gruss
      Liebe ist, einem 120 km entfernten Ziel mit einem Aratek-Präzisionsgewehr und einem Tri-Light-Zielfernrohr die Kniescheiben zu zertrümmern!
      (HK-47 xD)
    • Klingt jetzt vielleicht makaber, aber meinst du, du schafft noch eine Ansicht von hinten? Ist der Körper etwa geöffnet!? Von der Perspektive sieht es aus, als hätte da jemand ein ordentliches Stück abgebissen, als leckeren Snack für Zwischendurch.

      Im Übrigen ist für Ameisen nicht jede Verletzung das Ende, natürlich haben auch sie körperliche Funktionen, um Wunden wieder heilen zu lassen. Die Gyne sieht aber schon arg mitgenommen aus.

      Mich würde es einfach interessieren, ob ihr Körperinneres offen liegt, wie gesagt. Wenn ja, dann würde ich sie tatsächlich lieber erlösen. So oder so sieht diese Verletzung nicht gerade zum Scherzen aus...

      Wie verhält sich die Gyne denn? Bewegt sie sich normal, oder augenscheinlich geschwächt?
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Servus.

      Die Formica cf. fusca Königin bei mir daheim hat eine ähnliche Verletzung und zog bisher ein ca. 150-200 Arbeiterin großes Volk auf, Tendenz stark steigend.

      Ich würde sie füttern und dann in eine Gründungskammer (übliche RG mit Wassertank, dabei die Verschlusswatte soweit rein schieben, daß die Gyne es schön eng hat - sollte gerade so in der Länge rein passen) geben und abwarten, was passiert.

      Mehr als das sie stirbt kann nicht passieren und ich erlaube mir immer Grundsätzlich anzunehmen, daß der möglichst lange Fortbestand des Individuums aus eigener Kraft immer im Interesse des Betroffenen Wesens liegt, welches von keinem Anderen aus dessen eigenen kurzen und beschränkten Sichtweise, frühzeitig beendet werden darf, außer das Betroffene Wesen äußert sich klar und unmissverständlich Gegenteilig dazu.

      Grüßle ~Shar~
      Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zu Gunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient. (B.F.)
      power is nothing without control!
    • Hm, das wundert mich jetzt. Ich hätte bei den Fotos wirklich vermutet, dass die Eiablage vll gar nicht mehr möglich ist. Vermutlich ist dies ohnehin Fallabhängig, deswegen frage ich ja auch, wie es um die Konstitution der Gyne denn steht. Ist sie fit, dann macht es ihr ja nichts aus. Wenn sie allerdings mehr tot als lebendig herumliegt... naja.


      :offtopic:
      Mehr als das sie stirbt kann nicht passieren und ich erlaube mir immer Grundsätzlich anzunehmen, daß der möglichst lange Fortbestand des Individuums aus eigener Kraft immer im Interesse des Betroffenen Wesens liegt, welches von keinem Anderen aus dessen eigenen kurzen und beschränkten Sichtweise, frühzeitig beendet werden darf, außer das Betroffene Wesen äußert sich klar und unmissverständlich Gegenteilig dazu.

      Eine interessante Sichtweise, die durchaus ihre Richtigkeit haben kann. Aber ich finde auch dies sollte man fallbezogen beurteilen und kann dies nicht pauschal sagen.

      Letzte Woche ist eine meiner beiden Ratten an einer schweren Infektion namens Mycoplasmose verstorben, die sie schon ihr halbes Leben lang begleitete und unheilbar ist. Diese Krankheit lässt sich akut mit Antiobiotika eindämmen, aber nie gänzlich besiegen. Es gibt auch keinerlei Impfstoffe, da Heimtierratten für die Pharaindustrie nicht rentabel genug sind (Antiobiotika sind scheinbar wirtschaftlich schlicht interessanter als Impfstoffe, trotz deren geschätzten geringen ENtwicklungskosten von ca. 75.000Eur bei 2-3 Jahren Forschungszeit)

      Unglückliche Umstände führten dazu, dass wir unsere Ratte nicht von ihrem Leiden erlösen (sprich einschläfern) ließen, sondern sie stattdessen letztendlich qualvoll ersticken musste und das in meinen eigenen Armen. Dies trat ein, da es der Ratte am Tag vor ihrem Tod wieder besser ging und wir annahmen, dass es nun wieder bergauf ginge.
      Den Tod konnte man nicht voraussagen, auch wenn das Risiko eindeutig bestand, da die Ratte eine Reihe an Erstickungsanfällen erlitt, die wie gesagt am Tag vor ihrem Tod deutlich abschwächten im Vergleich zur vorigen Nacht. Wir hatten alle ein mulmiges Gefühl und keiner wusste, was wohl besser wäre. Letztendlich wollten wir dem Medikament die Chance lassen zu wirken und der Ratte sich zu erholen. Ich halte dies auch nach wie vor für richtig, trotz des tragischen Endes.

      Nun frage ich mal ganz provokant: Angenommen es wäre klar gewesen, dass meine Ratte ohnehin des Todes ist: Wäre es nicht humaner und deutlich weitsichtiger, sie zu euthanasieren als sie ersticken zu lassen? Ich habe aus genau dem gleichen Grund nicht früher gehandelt: Meine Ratte hatte gekämpft bis zum Ende und es war grauenhaft anzusehen, wie sie sich am Ende ihrem Schicksal beugen musste und das auch noch auf diese Art und Weise.

      Ich schreibe mir definitiv nicht das Recht zu, über Leben und Tod von anderen Lebewesen direkt zu richten, sofern sie mir nicht als Nahrung dienen. Und dennoch: In solch einem Fall würde ich es mir trotz allem herausnehmen, da hier das Mitleid über die Ethik/Moral (?) siegt, sofern ich mir sicher sein kann, wie es enden würde.

      Um wieder Ontopic zu gehen: Angenommen die Gyne ist mehr tot als lebendig und ist sichtlich von ihrer Verletzung stark betroffen, ist es dann nicht humaner (selbst für ein Insekt, dessen Schmerzempfinden etc. wir nicht wirklich gut einschätzen können) sie zu erlösen als sie elend verrecken zu lassen?
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    • Servus.

      Tut mir sehr leid, um deine Kleine - aber es ist schön zu hören, daß sie nicht alleine war, als es zu Ende ging, Ratten sind ja auch eher Rudeltiere, als Einzelgänger. :trost:

      Über nun diesen Wege, danke für deine gedanklich anregende und hinterfragende Antwort!

      Ist auf jeden Fall, immer fallabgängig, ob sie es packt oder nicht, keine Frage - wollte nur zum Ausdruck bringen, daß ich es versuchen würde und es immer ein Versuch Wert ist.

      Angenommen die Gyne ist mehr tot als lebendig und ist sichtlich von ihrer Verletzung stark betroffen, ist es dann nicht humaner (selbst für ein Insekt, dessen Schmerzempfinden etc. wir nicht wirklich gut einschätzen können) sie zu erlösen als sie elend verrecken zu lassen?

      Nun frage ich mal ganz provokant: Angenommen es wäre klar gewesen, dass meine Ratte ohnehin des Todes ist: Wäre es nicht humaner und deutlich weitsichtiger, sie zu euthanasieren als sie ersticken zu lassen?

      Die eigentliche und ultimative Frage ist doch viel mehr, was will das Betroffene Wesen, nicht, was findet man selber für besser.

      Denn, du hast selbst genau das Beobachtet und vor allem Gefühlt (denke, gerade in solchen Fällen läuft da mehr über Empathie als wie über Beobachtung), auf das ich meine Überzeugung stütze.
      Ich habe aus genau dem gleichen Grund nicht früher gehandelt: Meine Ratte hatte gekämpft bis zum Ende und es war grauenhaft anzusehen, wie sie sich am Ende ihrem Schicksal beugen musste und das auch noch auf diese Art und Weise.

      Die Frage ist, was war ihr lieber in dem Moment. Wenn sie bis zum Schluss gekämpft hat, dann interpretiere ich das für mich, mit meiner durchaus auch zugegebenen kurzen und engen Sichtweise eben so, daß sie es auch so wollte, bis zu dem Moment, wo sie nicht mehr konnte, und selber aufgegeben hat - der Knackpunkt liegt eben darin, die Entscheidung dem Wesen zu überlassen und sie nicht selbst an sich zu reißen (dies soll KEIN Vorwurf sein und ist auch nicht als solches gemeint!), außer, man weiß 100%ig und unumstritten, daß das Wesen eine Ende wünscht.


      Grüßle ~Shar~
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    • Ich habe eine schlechte Nachricht an euch:



      bis heute Morgen war die Königin wohlauf. Sie war bis dahin normal lebendig - ist herumgelaufen usw.

      Heute Mittag habe ich sie mir nochmal angeschaut. Sie saß nur noch an einer Stelle und hat nur noch mit den Fühlern gezuckt. Zwei Stunden später sah sie so aus wie auf den Fotos. Die Beine zusammengezogen. An der Verletzung hat sich nichts verändert. Aber ich habe neue Bilder gemacht um euch zu zeigen wie die Verletzung aussieht. Geht ihr alle davon aus, dass sie durch die Verletzung gestorben ist?

      Wirklich Schade um die Große :(

      Hätte ich schon am Anfang gesehen, dass irgendetwas nicht stimmt, hätte ich sie bestimmt von ihrem Leiden erlöst - jedoch hat sie mir bis heute morgen einen ganz gesunden Eindruck hinterlassen...
      Bilder
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      Camponotus lateralis/foreli 2010: 1 Gyne - 5 Arbeiterinnen
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    • Hm, diese Bilder finde ich schon deutlich aussagekräftiger. Was man sieht ist, dass eine der Chitinplatten der Gaster ein gutes Stück absteht. Das ist sicherlich nicht normal. Darunter kann man aber wie ich meine Haut erkennen, die Organe lagen also nicht offen.

      Naja, letztendlich hat sich die Frage des "Erlösens" oder "Es zu probieren" von selbst gelöst. Schade um das Tier, aber so läuft das in der Natur.

      :offtopic:
      Die Frage ist, was war ihr lieber in dem Moment. Wenn sie bis zum Schluss gekämpft hat, dann interpretiere ich das für mich, mit meiner durchaus auch zugegebenen kurzen und engen Sichtweise eben so, daß sie es auch so wollte, bis zu dem Moment, wo sie nicht mehr konnte, und selber aufgegeben hat - der Knackpunkt liegt eben darin, die Entscheidung dem Wesen zu überlassen und sie nicht selbst an sich zu reißen (dies soll KEIN Vorwurf sein und ist auch nicht als solches gemeint!), außer, man weiß 100%ig und unumstritten, daß das Wesen eine Ende wünscht.

      Diese Aussage halte ich nach wie vor für problematisch. Bleiben wir bei meiner Ratte (ein Männchen, ich werde zukünftig "er" sagen.
      Man muss in die Sache mit einbeziehen, dass er sicherlich nicht wissen konnte, wie seine Krankheit enden würde. Die Erstickungsanfälle lagen scheinbar sowohl für ihn als auch für uns im Rahmen dessen, was man tolerieren kann, wenn die Chance auf Heilung besteht. Denn er fraß mit Appetit, zog sich nicht zurück und war eigentlich wie immer, wenngleich natürlich deutlich angeschlagen. Alles Zeichen für mich zu sagen: "Natürlich versuchen wir es noch weiter"

      Aber wer weiß wie die Ratte reagiert hätte, wenn sie ihr Ende erahnt hätte? ;)
      Sagen wir, sie hätte sich auch zurückgezogen, nichts gefressen etc.

      Die Sache wäre wohl klar gewesen.

      So war es aber nicht klar. Er wollte leben. Aber er wusste auch nicht, was ihn erwartet am Ende. Und das sind je nachdem Tod durch Ersticken einhergehend mit starken Krampfanfälle und eben Erstickungsanfällen wie in diesem Fall.
      Ich als Mensch weiß, was passieren wird, meine Ratte weiß es allerdings nicht. Wäre nun zu 100% klar gewesen, dass er stirbt, hätte ich ihn auch einschläfern lassen, selbst wenn er gefressen hätte und alles, rein aus dem Wissen heraus, dass es ihm eine Menge ersparen wird.

      Ich hoffe du verstehst auf was ich gerade rauswill ;)
      Das ist natürlich schlicht der Grundgedanke einer jeden Einschläferung. Leid zu ersparen, wenn man weiß wie es ansonsten enden würde.
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    • Hmm.. Ok, die Organe lagen nicht offen. Aber weshalb ist sie sonst eurer Meinung nach gestorben?

      Zu viel Stress durch die Tankstelle (oder bei mir zuhause)? Zu trockene Lagerung in einem Pappbecher, das nur durch feuchtes Tempo befeuchtet wurde (konnte erst am Montag ein RG kaufen)?

      Was denkt ihr?
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      Camponotus herculeanus 2010: 1 Gyne - 4 Arbeiterinnen
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    • Puh, das kann zig Gründe haben. dass die Chitinplatte abstand ist sicherlich nicht normal, es liegt also nahe, dass das die Todesursache gewesen sein könnte, wenngleich sowas sicherlich nicht zwingend ist.

      Möglich sein könnte: Allgemein schwache Konstitution der Königin (evtl. genetische Fehlfunktion), Befall von Krankheitserregern, Befall von Endo- oder Exoparasiten, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind (begüngstigt durch die Verletzung?) und und und....

      Die Liste könnte man vermutlich endlos weiterführen. Gerade während der Gründung sterben genug Gynen, auch danach sterben bei vielen Haltern Königinnen oder Arbeiterinnen, teils sogar massenhaft. Die Gründe sind nicht immer ersichtlich. Es muss also kein Haltungsfehler sein.

      Würde mir nicht drüber den Kopf zerbrechen ;)
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    • Im Großen und Ganzen ist eine Gründung immer ein Glücksspiel und du hattest hier halt einfach Pech.

      In der freien Natur stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Gründung mehr als Mies (nur ca. max 1 % der Jungköniginnen schafft es). In der Haltung verbessern sich zwar die Chancen etwas da manche Ausfallfaktoren zB Fressfeinde, gegnerische Kolonien, schlechte Positionswahl des Gründungskessels (Nestüberflutung bei starken Regenfällen, zu starkes Austrocknen bei viel Sonnenschein) o.ä. wegfallen aber es gibt immernoch genug Gründe die man als Halter nicht kontrolliern/abwehren kann die dann zum Ausfall der Kolonie führen können (ice_trey hat ja schon einige genannt).
      Es ist zwar immer wieder traurig wenn man eine Gründungskönigin/Kolonie verliert (und zusätzlich noch extrem unbefriedigend wenn man keinen Grund dafür findet), aber solange man keine schwerwiegenden Haltungsfehler gemacht hat brauch man die Schuld eigentlich nicht bei sich selbst suchen (auch wenn man es trotzdem immer macht ;) ).

      Einfach darauf hoffen das es das nächste mal klappt (ich drück dir da alle Daumen :D ) und das hier als traurige Erfahrung abheften.

      lG
      Skrag
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      Wenn du hinter meinem Rücken über mich redest danke ich dir
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      Camponotus nigriceps (rotbeinig)
    • Dass ich soviel Glück brauche, habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Schade, dass es nicht geklappt hat aber ich denke ich habe ihr günstigere Bediungungen gestellt als in dieser Tankstelle. Was soll ich nun mit ihr machen? Wollte sie gestern bei einem Spaziergang auf ein Waldameisennest legen und beobachten, damit sie nicht wenigstens nicht unnötig gestorben ist (Proteinzufuhr für die Waldameisen - ja ich bin böse :teufel:). Aber da habe ich mir auch gedacht: Was, wenn, wie ice_trey schon gesagt hat, die Königin mit irgendwas infiziert ist? Wird dies dann auf die ganze Kolonie übertragen wenn ich sie verfütter`?



      Und noch eine Frage: Habe ich dann mehr Glück bei der Gründung, wenn ich eine begattete Gyne ohne Arbeiter aus dem Shop bestelle?
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    • Servus.

      @ ice_trey : Yo versteh dich, sehe es aber nach wie vor etwas anders, da ich aber heute kaum Zeit habe, antworte ich hier nun nur kurz ko89.

      @ko89: Nein, die Chance ist da nicht höher - die haben die Ameisen auch nur aus der Natur.
      Alle meine Gynen, die ich aus der Natur entnommen hatte, haben bisher problemlos ein Volk aufgezogen.
      Dafür bekam ich eine anscheinend nicht begattete oder kranke Messor Gyne von einem Shop - erst bei der zweiten hatte es mit kleineren Startproblemen dann geklappt. Man steckt nicht drinnen und man kann Glück wie auch Pech haben, egal woher sie kommt.
      Ich würde wirklich nun mich nach Formica fusca (oder Lasius niger) umsehen, die sind doch sehr robust und verzeihen auch kleinere Haltungsfehler - soll jetzt aber nicht bedeuten, daß ich dir dies unterstellen möchte.

      Grüßle ~Shar~
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    • Wieso stammen die kaufbaren Ameisen denn eigentlich auch aus der Natur? Irgendwie war ich so naiv zu glauben, dass es möglich sowie ökonomischer wäre, begattete Königinnen aus dem eigenen Schwarmflug für einen Koloniegründung zu separieren.
    • Wieso stammen die kaufbaren Ameisen denn eigentlich auch aus der Natur?


      ich bin zwar auch noch ein blutiger anfänger und kann nur mit wenig wissen an die sache rangehn aber soweit ich weiß lässt sich der schwarmflug nicht nachstellen weil die königinnen sich in kirchturm höhe begatten lassen und wenn die begattung nicht vollzogen werden kann gibts halt nunmal keine kolonie (sry irgendwie blöder satz) daraus folgt die shops fangen die ameisen und verkaufen sie soweit ich weiß verkaufen sie auch nur begattete aber garantie für eine gründung hast du soweit ich weiß nicht...
    • Bis vor kurzem hatte ich auch gehofft das man den Schwarmflug auch zuhause simuliern könnte aber bis auf wenige Ausnahmen ist das leider unmöglich(es gibt angeblich spezielle Arten als Nachzuchten, wobei ich das inzwischen ehrlich gesagt nicht wirklich glauben kann).
      Als warnendes Beispiel mein fehlgeschlagenes Experiment bei dem ich einer Königin ihre Gründungschancen genommen habe statt sie ihr zu erhöhen wie ich dachte:
      Begattungsexperiment Camponotus spec. (herculeanus/ligniperdus)

      lG
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