Pinned Kurze Fragen - Kurze Antworten

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    • War das einfach glück oder wie ? 8o
      Wenn du es schaffen würdest eine Polygyne Serviformica Kolonie mit wenns geht 3 zur not auch 2 Gynen zu gründen wär ich definitiv interessiert
      Hast du eine grobe Einschätzung welche Serviformica sp. du da hast?
    • Kurze Frage:

      Ich hab ja vor paar Wochen eine Serviformica sp. Gyne gefunden wahrscheinlich Formica fusca oder lemani
      Ich habe heute nochmal eine gefunden und hab jetzt die andere rausgeholt weil ich sie zusammen gründen lassen wollte aber hab bemerkt das die Gaster der alten locker um mehr als die hälfte geschrumpft ist, ich hab auch nochmal mit dem bild verglichen.Hängt das damit zusammen das sie ohne Brut überwintert?
    • Hi Michi,

      die Gynen kommen oft durchaus angefüttert aus ihrem Heimatnest zu dem Schwarmflügen, sie wurden dort ja ganz normal mit Nahrung versorgt. Die Nahrungsreserven, die sich im Kropf befinden und die oft für eine prallere Gaster sporgen, werden relativ schnell aufgebraucht, auch etwas aktivitätsabhängig. Die Gründung findet dann vor allem durch körpereigene Fettreserven statt, sowie ganz zu Anfang durch das Verspeisen der eigenen Flugmuskulatur. Das ist alles natürlich sehr sehr kräftezehrend, daher normal, wenn die Gynen recht "dürr" sind während der Gründung. Nur bei sehr wenigen Arten wird die Gaster durch eine hohe Eiproduktion physiogastrisch, quillt also regelrecht auf. Das ist eher bei sozialparasitär gründenden Arten der Fall, da diese sich ja wortwörtlich ins gemachte Nest setzen.
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Hallo,

      Eine Frage: Können Ameisen ohne Kopf weiter leben?

      Ich war gestern im Garten und habe meine Camponotus herculeanus Kolonie beobachtet. Auf einmal viel mir eine Arbeiterinn auf die keinen Kopf hatte. Sie schien etwas kopflos/unbeholfen durch die Gegend zu rennen bis sie im Nest verschwand. Ich konnte meinen Augen nicht trauen.

      LG. ForceMaster!
    • Ja, da Insekten generell kein Gehirn in dem Sinne haben, sondern ein Gangliensystem. Sie haben also mehrere wichtige Nervenzentren mit verschiedenen Aufgaben. Trennt man einem Insekt den Kopf ab, kann es ggf. noch eine Weile weiterleben - allerdings naürlich ohne die entsprechenden Funktionen, die abgetrennt wurden. Bei Ameisen läuft das meistens auf ein orientierungsloses Laufen, Zucken und hin und her wackeln hinaus, da ihnen sämtliche Orientierungsorgane wie Antennen und Augen fehlen. Das Tier stirbt irgendwann, das kann sich aber hinziehen.
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    • Kurze Frage:

      Ich hab mal gelesen das wenn in der Haltung eine Kolonie Schwarmflug hat und die Gynen nicht schwärmen können, manchmal ins Nest gehen und die bisherige Königin angreifen/töten.
      Einheimische Arten kann man ja einfach raus lassen zum schwärmen aber wie wär das jetzt z.B. bei meinen Messor barbarus? Sollt ich diese dann lieber "unschädlich" machen. Obwohl ich nicht weis ob ich das übers Herz bring würde. :(
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      @ ForceMaster:

      der Rhythmus von Myrmica rubra ist laut AmeisenWiki endogen, siehe unter Punkt endogen-heterodynamisch: ameisenwiki.de/index.php/Winte…e_.28exogen_u._endogen.29


      @ Michi: Habe ich selbst noch nie gehört, was aber nichts heißen muss. Ggf. bitte Quelle nennen, würde mich interessieren. Schwärmende Tiere bei exotischen Arten kann man im Normalfall entweder im Becken belassen, wo sie nach einer Weile sterben werden (alte Kolonie nimmt sie nicht wieder auf) oder mit heißem Wasser überbrühen, was ein sehr schneller Tod ist. Freilassen, wie du richtig erkannt hast, ist keinesfalls möglich.
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      Hallo,

      wollte nur mal eine Beobachtung bei meiner Lasius niger Kolonie (Königin von einem Schwarmflug im letzten Jahr) loswerden:

      Ich habe mehrere Tränken mit Watte gefüllt. Eine war vor zwei Tagen nur noch mit wenig Wasser gefüllt. Am nächsten Morgen war das Wasser komplett weg und die Ameisen haben einen riesigen Puppenberg in die Tränke verlegt. Ganz ohne jeden Schutz nach aussen. Die Puppen sind immernoch dort.

      Allgemein muss ich sagen entwickelt sich die Kolonie explosionsartig. Im letzten Jahr ging die Königin mit ca. 20 Arbeiterinnen in die Winterruhe (Kühlschrank). Heute schätze ich die Kolonie mindestens auf 300-400 Arbeiterinnen und wenn ich den Puppenberg sehe, dann kann es durchaus sein, dass es locker in diesem Jahr noch 600-800 Arbeiterinnen werden. Auch einige Larven, vielleicht 50 und ein riesiges Eierpaket sind noch vorhanden. Schon krass soviele in einem Jahr, oder?
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      Mahlzeit,

      das kann daran liegen, dass in der Watte noch eine gewisse Restfeuchte vorhanden ist, die offenbar ein besseres Plätzchen darstellt, als der, wo sie sonst liegen. Die Brut bevorzugt je nach Entwicklungsstand verschiedene Feuchtigkeiten, das selbe beobachte Ich bei meinen Messor barbarus. Puppen und große Larven werden woanders aufgezogen als kleine Larven und Eier.


      Beste Grüße und schön gesund bleiben,

      Ralph
      Alma Mundi @ work