Haltungsbericht: Nordafrikanische Messor spec. (Rötlich) von Rbn

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    • Haltungsbericht: Nordafrikanische Messor spec. (Rötlich) von Rbn

      Hallo ihr lieben,

      zuerst möchte ich euch meine, eben eingetroffenen, Schützlinge etwas näher bringen:

      Unterfamilie: Myrmicinae (Knotenameisen)
      Gattung: Messor
      Untergattung: -
      Art: unbekannt
      Nahrung: hauptsächlich Körner verschiedener Wildpflanzen, tote Insekten auch Honigwasser kann gegeben werden.
      Lebensraum: Trockene Habitate in Nordafrika
      Klimadaten: 25-30 Grad Celsius und 20-50% relative Luftfeuchte
      Königinnen: monogyn
      Gründung: claustral
      Winterruhe: Nein!
      (Körper-)Größe: Königinnen: ca. 12-14mm
      Arbeiterinnen: ca. 3-12 mm
      Männchen: unbekannt
      Aussehen/Färbung: roter (Majore) bis rotbrauner Kopf, braunschwarzer Gaster
      Entwicklungszeiten der Arbeiterinnen:
      Ei zu Larve:
      Larve zu Puppe:
      Puppe zu Imago:
      Insgesamt: ca. 12 Wochen laut WoA
      Puppen: Nacktpuppen
      Sonstige Angaben:
      Messoren gehören zu den Ernteameisen, dass heißt, sie tragen Körner und Samen ein und produzieren daraus, durch zerkauen dieser, das sogenannte Ameisenbrot.





      Zur Analge:
      Im Prinzip besteht die Anlage aus einer 60x30x20 cm Arena welche ich mit einem 27mm Schlauch (weil diese Art zu üppigen Ameisenstraßen neigt) an eine 40x30x4,7cm Ameisenfarm angeschlossen habe, in welcher sich ein selbstgebautes Ytongnest befindet, welches ich mit einer dünnen Gipsschicht zum glätten überzogen habe. Seht selbst: ( Bild der Anlage unten )
      Das dazugehörige Thermostat ist auf 28 Grad Celsius eingestellt.



      Zur Ankunft:
      Bestellt habe ich 41-70 Tiere. Erste Volkszählung (zugegebenermaßen schwierig bei dem Gewusel) ergab 43 + Gyne, darunter 5 Media, eine (vermutlich) Majore, drei winzige Pygmäen und (in der Zählung nicht enthalten) augenscheinlich drei Transportleichen. Die Kolonie kam in einem Reagenzglas mit sehhhhr kleinem Wassertank, dieser war bei Ankunft bereits geleert. Siehe erstes Bild unten.


      Falls ich eurer Ansicht nach einige groben Fehler mache, ihr Fragen an mich oder Verbesserungsvorschläge für den Bericht habt in den Diskussionsthread damit!
      Zum Diskussionsthread: Diskussionsthread zu Haltungsbericht: Nordafrikanische Messor spec. (Rötlich) von Rbn

      So, dann mal ran an den eigentlichen Bericht, Viel Spaß beim mitlesen:


      Sofort als ich Reagenzglas in das fertig eingerichtete Formicarium legte und die Watte rauszog kroch mir eine Arbeiterin über die Hand, welcher ich vorsichtig einen Weg auf den Boden, direkt am Eingang des Reagenzes bot. Diese jedoch furagierte lieber durch das Formicarium.

      Eine Viertelstunde später entdecke diese eine Arbeiterin den Haufen Körnermix unweit des Reagenzes. Sofort als diese Arbeiterin mit einem Haferkorn das ,,Nest" erreicht ziehen 5 weiter Arbeiterinnen los um die Vorräte aufzustocken. Parallel dazu transportierten einige minor Arbeiterinnen einzelne Eier an die Öffnung des Reagenzes aus dem Nest. Wieso? Luftfeuchte? Stress?

      Jedenfalls sind die Arbeiterinnen, entgegen landläufiger Meinung, recht gute Kletterinnen. Glasscheibe oder Reagenzwand? Kein Problem! Siehe Bild 5 unten.

      Derzeit befindet sich ein üppiges Nahrungsvorkommen im Formi. Ca. 7g Körner, Wasser in einer Tränke als Ausgleich zum leeren Reagenztank und 2 (sehr kleine) gefriergetrocknete Mehlwürmer welche ich vorher, auf den Tipp eines Freundes hin, befeuchtet habe.

      Lediglich die Gyne machte mir anfangs etwas sorgen, da sich ausschließlich ihre Antennen bewegten, selbst das nur sporadisch, und der Gaster in dem letzten bisschen Wasser, welches sich im Reagenz befand, lag. Einige Media zogen an ihr, solange bis sie den Platz (nach meiner Interpretation der Situation war sie vorher nicht in der Lage) eigenständig wechselte und ihre Hinterbeinpaare wieder Halt fanden. Der ganze Vorgang erstreckte sich über die ersten 1,5 Stunden nach dem Einzug.

      Brut ist auch vorhanden, vorwiegend Larven. Zählen ist unmöglich, da sich die Arbeiterinnen auf Ihnen tummeln. Lediglich zwei Puppen sind klar erkennbar.
      Die meisten Arbeiterinnen sind mit dem Eintragen von Körnern beschäftigt.

      Für den Moment ist die Luftfeuchte etwas zu hoch 65%. Werde die Tiere aber nun nicht durch ausprobieren stören, wie ich diese Senke.

      Für den Anfang noch ein paar Bilder:
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      Liebe Grüße,
      Rbn

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    • Jetzt im Programm: Neues von den Messoren



      Zunächst habe ich nach Rücksprache mit divus und LifeStyler im Diskussionsthread das Reagenz mit roter Folie umwickelt und, zum Ausgleich des leeren Wassertanks ein zweites, mit Wasser gefülltes Reagenz hinzugefügt. Siehe erstes Bild unten.

      Vorhin lies sich die Majore dabei beobachten, wie sie mehrere Minoren und Media zur Futterstelle ,,getragen" hat, vermutlich als dezenter Hinweis auf das plötzlich auftauchende Festmahl.

      Zur Ernährung:




      Was schaffen sie sich in Massen ins Nest? Klar Körner und was noch?

      Mückenlarven und zwar getrocknete. Jegliche andere Nahrung wird ignoriert. Getrocknete Mehlwürmer, Protein Sticks, Gammarus, Flocken oder Salinenkrebse wurden bisher nicht beachtet. Unten noch ein Bild vom betrachten des ,,Nahrungsmix'".
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    • Neues von den Messoren:



      Gestern Abend lies sich hier noch der Schlupf der ersten Puppe erleben. Vermutlich eine Majore, ist schwer zu sagen, da sie das Nest bisher nicht verlassen hat. Besonders interessant fand ich die geleistete ,,Schlüpfhilfe" der Arbeiterinnen, von welchen ungefähr 9 Stück die schlüpfende ,,herauszogen".
      Kann es sein, dass mir nach dem Schlupf dieser Arbeiterin der Haufen Brut sehr sehr sehr viel kleiner vorkommt? Oder stand die Königin doch unter zu großem Stress und hat teile der Brut verzehrt?


      Sie scheinen nicht nur Körner zu lagern, sondern auch getrocknete Proteine. Wenn wir schon bei der Ernährung sind: So wählerisch sind sie anscheinend doch nicht. Jedenfalls verspeisen sie Gammarus ebenso schnell wie Mückenlarven.

      Mitlerweile benutzten sie auch das beigelegte Wasser RG. Scheint wohl doch zu trocken zuhause zu sein.

      Gestern haben sich die ersten zwei Arbeiterinnen ins große Nest verirrt. Diese haben es jedoch ohne weitere Besuche wieder verlassen, jedoch fiel mir dadurch auf, dass ich bei der Bearbeitung des Ytongs einen Fehler gemacht hab, sodass es ihnen an einer Stelle möglich war hinter den Ytong zu gelangen. Also als die Mädels wieder weg waren: Raus mit dem Ytong aus der Farm und Flicken.

      Als ich heute morgen nach Ihnen sah fand ich ein teilweise verschlossenes RG vor (Majoren schleppten Sand in den Eingang) . Siehe Bild unten. Das scheint auch die Ursache gewesen zu sein wieso das RG letztlich umgefallen ist. Damit dies nicht nocheinmal passier habe ich es vom großen Kunstfels heruntergenommen und zusammen mit dem Wasser RG umquartiert.. Siehe letztes Bild unten.


      Desweiteren muss ich die Zahl der Transportleichen nach unten korrigieren. Es sind nicht drei sondern nur zwei. Die Dritte scheint jedenfalls ein Mitglied diese kleinen Staates und nicht des jenseits zu sein.


      Ich hoffe jedenfalls, dass all diese Ereignisse die Gyne nicht aus der Bahn geworfen haben. Da ich teile des Wochenendes nicht da bin, haben die Damen die Möglichkeit etwas zur Ruhe zu kommen.
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    • Kurzes Update:

      Heute morgen fand ich 2 tote minor Arbeiterinnen in der Arena, womöglich sogar Pygmäen. Macht mir nun aber nicht wirklich sorgen, auch wenn es ein merkwürdiger Zufall ist, dass beide in einer Nacht von ihrem Staat gegangen sind. :nixweiss:

      Was meint ihr besorgniserregend? Habe eine der Arbeiterinnen untersucht. Keine Anzeichen von Parasiten.

      Eignen sich auch getrocknete Mückenlarven und Gammarus für Aquarienfische für die Ameisen?

      Nächstes Update folgt frühestens Sonntagabend, womöglich auch erst Montag.

      Frische Bilder hier: (Reagenze wurden zur Ebnung des Eingangs versetzt)
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    • Das versprochene Update:

      Gestern Abend war ich das erst mal seit Freitag Abend zuhause. Samstag ist das Formicarium wohl kurzzeitig 34,7Grad ausgesetzt gewesen. Ich tippe auf Sonneneinstrahlung, obwohl das Formi relativ weit entfernt vom Fenster steht (Ca. 5m). Eine Fehlfunktion des Thermostats schließe ich vorerst aus, da die Alarmfunktion des Thermostats offenbar funktioniert hat.

      Habe eine weitere tote Arbeiterin gefunden, vermutlich lag es an der kurzzeitigen Überhitzung.

      Dafür hat die Gyne das freie Wochenende offenbar genutzt um fleißig Eier zu legen. Habe beim näheren betrachten des Reagenzes eine Arbeiterin mit einem riesigen Eierpaket gesehen (15+).
      Die Luftfeuchtigkeit hat sich von selbst reguliert (55%rel. Feuchte konstant). Das Nest scheinen sie noch nicht gefunden zu haben.
      Es bildet sich relativ viel Kondenswasser, daher stoppe ich die Befeuchtung des Nestes bis auf weiteres. Die Folie vom zweiten Reagenz habe ich wieder entfernt, da sich diese immer wieder gelöst hat und die Ameisen das Wasser zwischen dem ersten und zweiten Reagenz hin und her tragen.
      Sie machen keine Anstalten ihre Brut zu transportieren, außer ich störe sie (als ich gestern Abend die Folie zur Betrachtung der Brut entfernt habe).

      Hier noch Bilder, unteranderem von den, mittlerweile drei toten Arbeiterinnen(Bild 4):
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    • Neues von den Hamstern:


      Zunächst gilt es, einen weiteren Todesfall zu beklagen (erstes Bild). Könnte eventuell noch eine Pygmäe sein. Solangsam sorge ich mich schon etwas, wüsste aber nicht was es zu ändern gilt. Finde die Anzahl der verstorbenen langsam ungewöhnlich. War bei meinen L.niger nicht so schlimm.

      Die Kolonie zeigt Aktivität, macht jedoch nicht die geringsten Anstalten auszuziehen. Obwohl sie den Eingang des Rg's fast vollständig mit zugebaut haben und ordentlich Brut haben (Zweites Bild unten). Soll ich sie zum umziehen motivieren und wenn ja wie?

      Den Weg zurück ins Nest haben sie bisher nicht wieder gefunden.

      Auch eine zweite Zählung ist schwierig, da ständiges Gewusel herrscht und sie sich sofort in alle Richtungen verteilen wenn ich Anstalten mache die Folie, zwecks Begutachtung der Brut/der Populationsdichte, wegzuschieben.


      Sonst nichts neues. Melde mich später wieder, vielleicht gibt es bis dahin ja wieder eine (bis jetzt immer) aufbauende Resonanz im Diskussionsthread.

      Edit: Es fouragieren derzeit außergewöhnlich viele Arbeiterinnen, Minor wie Major. Kennen dieses Verhalten wenn Ameisen ein neues Nest suchen, wäre natürlich erfreulich.
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    • Neues: Schimmel im Wassertank

      Es gibt neues und zwar erfreuliches: Keine weiteren Toten heute. Toitoitoi :thumbup: . Der Haufen Körnern im Reagenz ist so groß, dass die Königin NICHT aus dem Reagenz kommt, das fiel vorhin auf als ich bei der täglichen Reinigung Panik im Nest auslöste (allein weil meine Hand im Foricarium präsent war).
      Dabei konnte ich beobachten, dass die Brut die sich unter dem Gewusel der Arbeiterinnen befindet wieder angewachsen ist. Viele viele viele Larven. Und noch mehr Eier...

      Das weniger erfreuliche: Immernoch sind keine Anstalten zum Umzug gemacht worden. Das Problem: Die Watte, die den Wassertank des ,,Nestreagenzes" vom ,,Nest" trennt, schimmelt! Ich weiß nicht ob ich die Umzugsbemühungen der Damen nicht bald etwas ,,ankurble".

      Ich überlege ob ich später längerfristig den ,,Laufweg" verlängere, sodass man mehr vom Körnertransport zu sehen bekommt. Jedoch jetzt noch nicht, sonst finden sie das Nest in der Farm nie.

      Das wars fürs erste, vielleicht melde ich mich nachher wieder wenn es neues von den Messoren gibt. Wenn ihr Anregungen habt wie und ob ich die Mädels zum Umzug bewegen sollte, zögert nicht sie im Diskussinsthread zu äußern.
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    • Viel neues von den Messoren:

      Sehr gutes: Immernoch keine erneuten Todesfälle.


      Zunächst betrieb ich gestern nachmittag nich Ursachenfindung. Woran lag es, dass sie nicht umziehen? Hmm, ja klar: Weil sie es nicht erreichen. Wieso erreichen sie's nicht? Weil sie nicht wirklich ernsthaft versuchen das Rohr hochzukommen, ist ja logisch. Wie kann ich das ankurbeln? Hmm, eine Möglichkeit geben, dass sie das Nest eher finden. Ist auch klar.

      Gesagt getan! Ich hab kurzerhand Wasser- und Nestreagenz in die Farm gelegt (Erstes Bild unten). Futter haben sie noch gebunkert. [Es sei vorgegriffen, dass sie die Arena bereits nach 2 Stunden fanden und dann auch einige den Schlauch erklettern konnten.] :frage:


      Umzugsbemühungen
      Bereits wenige Minuten später erkundeten 35 Arbeiterinnen das Nest und die Königin harrte mit ca. sieben minor Arbeiterinnen im Nest aus. (Siehe Bild vier unten) Eine halbe Stunde später befanden sich die meisten Arbeiterinnen wieder im alten Nest und ungefähr zehn Arbeiterinnen transportierten Ameisenbrot und Brut ins neue Nest. Als jegliches Ameisenbrot und ein Großteil der Brut im neuen Nest waren, trottete die Gyne hinterher. (Drittes Bild unten) Aber was ist das?!? Die Arbeiterinnen die im alten Nest verbleiben waren trugen die Brut wieder ins Reagenz!?! Was zur Hölle ist da los!? :boese:

      Nunja, als ich heute morgen nachsah befand sich das Ameisenbrot, ein Großteil der Körnern und ein duzend Arbeiterinnen im neuen Nest. Die Brut wird nach wie vor hin und her getragen. :lol: Seit nunmehr 11 Stunden!? :klopf: ! Fintesstudio ,,AmeisenLift". Jedoch die Gyne, die gestern sehr angetan von der neuen ,,Villa" zu sein schien, befand sich wieder im Reagenzglas. Verkehrte Welt. (Zweites Bild unten)

      Noch eine gute Nachricht, die Stelle an der in der Vergangenheit eine Arbeiterin hinter den Ytong konnte, ist dicht :) Eine Minor hat vergeblich versucht dort lang zu gelangen.

      Neues gibts morgen. :winken2:


      Edit: Vollständige Volkszählung ergab: 44+1
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    • Aktuelles aus den Formi-Nachrichten:

      Es ist vollbracht!


      Jetzt denkt ihr wie? Hat der ein Rad ab?
      Und wie, denn die Mädels Haben ihren Umzug endlich gebacken bekommen!
      Samen und Brut befanden sich bei meinem Eintreffen zuhause im neuen Nest. Ich habe dann, dass nur noch mit Sand gefüllte Reagenz entnommen und gereinigt. Wasser im Reagenzglas stelle ich ihnen aber weiterhin zur Verfügung, da bis jetzt nur sehr sehr sehr sehr sehr wenige Ausflüge der Damen in die Arena stattfanden.
      Die Anzahl der Larven beträgt 9+ und die der Puppen 2+. Die Eier sind unzählbar und damit kann ich die Volkszählung an der Stelle nicht weiter ausführen, hoffe aber auf eine Vermehrung der Mädels innerhalb der nächsten Wochen.

      Was sich mir noch nicht ganz erschießt ist der Sinn ihrer Einlagerungen bzw. der Art wie sie einlagern. Die Brut haben sie in einen der trockensten Nestteile und 10% der Samen in den feuchtesten Teil überhaupt. Hoffe, dass da nix keimt und wenn, dass die Damen aufräumen. Ansonsten könnte das schwer werden das in den Griff zu kriegen.
      Aber jetzt mal keine Schwarzmalerei hier sondern Frohsinn. Immerhin haben wir den Umzug eines Volkes miterlebt.
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    • Es sind neue Ereignisse eingetreten:


      Die schlechte Nachricht zuerst, das Herzstück der Kolonie ist in die ewigen Jagdgründe übergegangen...


      Eine Schweigeminute bitte!



      Nein Quatsch :P lediglich eine Arbeiterin (obwohl die ja schon das Herzstück sind) ist über den Jordan gegangen. Meines Erachtens ist sie in die Arena gelangt und hat den Weg zurück nicht mehr gefunden, da ich sie mitten auf dem Körnernaufen gefunden hab, geh ich davon aus, dass die Minor die Körnern (Leinsaat) nicht knacken konnte und schlussendlich verhungert ist. So sah sie jedenfalls aus.

      Die Tierchen haben sich im neuen Nest super eingelebt und ihre Brut- bzw. Lagerstätten verteilt, auch wenn ich ihre Ordnung nicht verstehe. (Siehe Bilder)

      Die Gyne frönt wie es scheint ihrer Lebensaufgabe und Arbeiterinnen tragen Körner hin und her. Ich stelle die Gabe von Körnern ein, damit sie mehr fouragieren. Sobald ich bemerke, dass sie den Weg in die Arena gefunden haben, entferne ich das Wasserreagenz aus der Ameisenfarm.

      Desweiteren begannen bereits einige Samen, welche sie im feuchtesten Teil des Nestes lagern, zu keimen (Bild 3). Hoffe die holen die da eines Tages raus, sonst gibt das ein böses Erwachen.

      Das wars erstmal, rechnet erst wieder Montag mit was neuem!
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      Liebe Grüße,
      Rbn

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    • Neues: Der Horror....

      Willkommen zurück, nach diesem wundervollen Wochenende war ich voller Erwartung auf eine ruhigen Abend, bis ich zuhause ankam und den üblichen Kontrollblick zu meine Mädels warf....dann geschah es... Hab die Folie runtergeklappt und gleich nen Herzinfarkt bekommen (siehe erstes Bild)... Das kürzliche stoppen der Bewässerung scheint zu spät gewesen zu sein. Es geschah wie ich's befürchtet hab. Viele der Samen, die im tieferen (feuchteren) Bereich lagerten, haben ausgetrieben....


      Die Gyne scheint dies nicht zu behelligen... (Bild zwei zeigt die ungestörte Brutpflege der Larven)


      Was soll ich nun anlässlich dieses unglücklichen Umstands tun? Warten auf Besserung? Ob die Mädels das Nest aufräumen? Oder Nest öffnen?
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      Rbn

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    • Wie es jetzt weitergeht:

      Ich hab mich gestern mal eingelesen und bin dabei auf diesen Thread gestoßen: antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16985
      Ich bedanke mich bei @Erne: für seinen Beitrag im Antstore-Forum, weil dieser Thread und Ernes Beitrag mir geholfen haben.

      Die Vorgehensweise die ich verfolgte wird folgende sein:
      Das Pflanzenwachstum werde ich weder aktiv verhindern, noch aktiv begünstigen. Ich werde darauf vertrauen, dass die Krabbler das irgendwann selbst ausmisten, da davon auszugehen ist, dass sie den Platz irgendwann brauchen halte ich diese Möglichkeit für wahrscheinlich.


      Nun zu den tatsächlichen News:


      Die einzigen Spuren von fouragierenden Arbeiterinnen, die in der Arena zu auffindbar scheinen, ist gelegentlich eine einzelne verirrte Ameise, welche sich tot in der Arena befindet. Finden sie wirklich nicht zurück ins Nest? Geht die Pheromonspur durch äußere Einflüsse verloren? Da es aber erst die zweite Arbeiterin ist, tippe ich auf zwei Einzelfälle :frage: (Erstes Bild unten)


      Damit nichts mehr keimt, füttere ich die Damen ausschließlich mit geknackten Körnern. (Zweites Bild unten) Wie ich die geknackt hab? Mit der, im Hintergrund befindlichen, Knoblauchpresse. Funktioniert wunderbar, sollte man kommerzialisieren: Nie wieder gekeimte Körner im Nest Ihrer Messoren!


      Bild drei zeigt meinen Versuch, den ich getätigt habe bevor ich dir Körner/Samen in Massen zerdrückt hab, ob sie auch geknackte Körner annehmen. Dem scheint so zu sein. Überzeugt euch selbst.



      Zur Brut:


      Ich meine fast, dass das von Tag zu Tag mehr Larven und Puppen werden. Ich zähle 6 Puppen und 17+ Larven. Die Tatsache, dass die Eier teilweise dazwischen liegen macht das zählen schwierig bis unmöglich....



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      Liebe Grüße,
      Rbn

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    • Neues von der Königin im Staate:


      Zunächst möchte ich einen weiteren Todesfall beklagen: Eine Media fand sich tot auf dem Nest liegend. Ursache ist mir nicht klar, ich hatte kurz nach ihrem Tod die Gelegenheit sie auf Parasiten zu untersuchen, könnte jedoch nichts feststellen, was die Vermutung zulässt, dass die eines unnatürlichen Todes gestorben ist. (Tote Arbeiterin auf dem Nest: Bild eins)

      Außerdem scheinen die kleinen sehr engagiert zu sein verklumpten Sand von der Oberfläche ins Nest zu tragen und zwischen Ytong und Glasscheibe zu drücken, also als ,,Boden". Wusste garnicht, dass Ameisen Sinn für Innenarchitektur haben.

      Nachdem ein Großteil der Samen nun gekeimt ist - was den Vorteil hat, dass die Feuchtigkeit nun tatsächlich runter geht - biete ich ihnen auf dem Nest geknackte Leinsaat an, in der Hoffnung, dass das üppige Futterangebot die ,,Eierlegerate" der Gyne fördert.

      Was die Pflanzen in meinem ,,Gewächshaus" betrifft:
      Sie werden immer länger und wachsen glücklicherweise nach oben, wo ich sie früher oder später - einige mussten bereits dran glauben - heraus ziehe. (Mit der Pinzette versteht sich) (Pflanzenwachstum: Bild zwei)

      Interessant ist, dass die Gyne immer zwischen zwei Plätzen pendelt. Einmal zwischen der Brut (Rechts unten) und einer, durch die Pflanzen etwas dunklere, Kammer (Mittig unten). Mal finde ich sie hier und kurze Zeit später wieder dort.

      Die Brut ist nach wie vor üppig und ich erkenne sogar eine dunklere Puppe, leicht rot-bräunlich (Bild drei).


      Das wars vorerst, ich halt euch auf dem laufenden.
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    • Neues aus dem Staate:

      Donnerstag reinigte ich nichts ahnend die Farm, als ich Leben in der Arena bemerkte. Es stellte sich jedoch raus, dass in der Arena mehr Tod als Leben war. Ich bemerkte zuerst eine fouragierendeb Arbeiterin, welche ich um ihren Arbeitseifer bewunderte, jedoch bemerkte ich eine Leiche nahe der Arbeiterin (Bild eins). Also Pinzette und die Tote aus dem Formicarium geholt. Kaum den Deckel wieder drauf gelegt finde ich eine zweite Tote. (Beide toten neben dem Formi ; Bild zwei)


      Jetzt reichts! Ich hatte keine Lust mehr immer nur ,,die Toten" aus der Arena zu Bergen!
      Also montierte ich ruckzuck die Verbindung ab und verschloss die Farm mit einem Gummistopfen (Bild drei). Die fouragierende Media setzte ich per Pinzette zurück in die Farm.

      Da ich auch nach näherer Betrachtung - der Arena - keine weiteren Ameisen entdecken konnte, widmete ich mich dem Thema ,,Wie bekomm ich die Feuchtigkeit schneller aus dem Nest?"

      Ich beschloss den Deckel der Arena nun dauerhaft auf der Farm zu belassen, da die Arena diesen ja nicht benötigt. Ich dichtete den Deckel an den Seiten mit Taschentüchern ab und legte den Deckel bündig oben drauf. (Ebenfalls Bild drei) (Das Gerät auf dem Deckel dient ausschließlich der Beschwerung des Deckels, da dieser sonst nicht dicht ist)
      Als weitere Maßnahme, gebundene Feuchtigkeit aus dem Nest zu bekommen, ziehe ich die Pflanzen, die in meine Reichweite wachsen, mit der Pinzette heraus. Um ein weiteres Keimen zu verhindern verfüttere ich nachwievor ausschließlich gecknackte Leinsamen und Hafer.

      Das wars erstmal. Neues wahrscheinlich erst Montag!
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    • Neues aus dem Feuchtbiotop:


      Zunächst kurz die nicht so super positiven Nachrichten des Tages:
      Pflanzenwachstum geht ungehindert weiter, konnte wieder welche mit der Pinzette erreichen. Der derzeitige Stand ist auf dem ersten Bild einsehbar, stört mich aber nicht wirklich, weil sich nun zeigt wie gut die Feuchtigkeit zurück geht.
      Ein weiteres kleines Problem: In den ballungszonen der keimenden Samen, beginnen kleinere Pflänzchen zu Schimmeln. Solange der Schimmel sich lokal auf diese Keimlinge beschränkt ist das für mich nicht besorgniserregend, da nahe den Ameisen bisher kein Schimmel auftrat.

      Die absolut super positiven Nachrichten des Tages:


      Es hat über das Wochenende keine toten gegeben. Das abklemmen der Arena war also die einzig richtige Entscheidung.

      Zur Brut:

      Ich konnte es nicht fassen, als ich es sah: Es scheinen sich alle Larven, welche von Beginn an da waren, verpuppt zu haben! 17 Puppen! Davon drei dunklere! (Stand der Brut zweites Bild)
      Auch ein größeres Eierpaket ließ sich ausmachen!

      Außerdem können wir ein neues Mitglied im Staat begrüßen. Es ist eine Minor! Habe versucht ein Bild zu machen jedoch bewegt sie sich nicht aus dem (noch) feuchten Teil des Nestes herraus. Daher ist das Bild sehr schwammig und der Neuankömmling nur anhand der helleren Farbe zu identifizieren. (Drittes Bild)[Es ist die zweite von oben]

      Aufgrund der Tatsache, dass die Tiere das Futter nur durch die Gegend trugen, habe ich die Fütterung vorerst eingestellt und warte auf eine erhöhte Aktivität der Arbeiterinnen.

      Nächstes Update vermutlich im Verlauf der nächsten Woche!

      Feedback wie immer im Diskussionsthread!
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    • Update mit neuem und kuriosem aus dem Staat:

      Die Hoffnung, dass die Tiere das Grünzeug selber nicht mögen hat sich bewahrheitet. Ich konnte gestern beobachten wie eine Major und eine Minor versuchten einen Sprössling zu entfernen, leider gelang es ihnen nur ihn umzustoßen. (Bild eins)

      Apropos Grünzeug ich hänge auch Bilder des pflanzenwachstums von gestern und heute an, sodass ihr sehen könnt was da passiert ist. Das Wachstum allgemein scheint zu stagnieren und ebenso die Feuchte im unteren Drittel des Nestes, dort bildet sich nachwievor Kondenswasser. Die anderen Bereiche des Nestes scheinen jetzt eine adäquate Feuchte für die Tiere erreicht zu haben.

      Da sie in letzter Zeit nicht gewillt waren weitere Leinsamen (zerquetscht) anzunehmen, bin ich auf zerdrückte Hafer umgestiegen (Bild vier). Auserwählte haben sie eingetragen, doch der Großteil wurde seit gestern Abend nicht weiter beachtet. Scheinen eher auf ungeknackte Körner zu stehen, als auf ,,vorgekaute". Immer so bescheiden diese Ameisen.

      Seit Donnerstagabend hat es keine Toten gegeben, jedoch hat sich eine Media/Major (schwer zu erkennen) in die Ecke unterhalb des Futters verkrochen und eine Embryo-Haltung eingenommen. Als ich sie entfernen wollte, weil ich dachte sie sei tot, schnappte sie mit ihren Mandibeln nach der Pinzette. Ich befürchte aber, dass sie in ihren letzten Zügen liegt. (Bild fünf)[Werde nachher editieren wie es mit der Arbeiterin weiter geht]

      Es bleiben immer weniger Arbeiterinnen bei der Königin bzw. der Brut, die meisten fouragieren durch das ganze Nest. Ein völlig neues Verhalten, zuvor waren sie immer dazu geneigt nahe bei der Brut zu bleiben.

      Der ,,Bruthaufen" selbst scheint von Tag zu Tag zu wachsen, oftmals finde ich eine Arbeiterin, welche unter dem Haufen ,,begraben" liegt. Diese bewegt sich jedoch immer wieder und verschwindet (mysteriöser Weise) gelegentlich völlig.

      Zwei sehr dunkle Larven scheinen innerhalb der nächsten Stunden zu schlüpfen, ich werde auch dieses Ereignis (sofern es zeitnahe eintritt) editieren.
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    • Da es in diesem Post zu viele Bilder einer (meiner Ansicht nach) Kuriosität gibt, habe ich beschlossen nicht zu editieren, sondern hier ausführlich über das Schicksal der toten Majore zu berichten:

      Kurz nachdem ich meinen Bericht vorhin fertiggestellt hatte, gesellte sich eine Minor zu der toten Majore. Sie begann an ihr zu ziehen, schien sich aber unsicher wohin mit ihrer Genossin. (Bild eins bis fünf)

      Ihre letzte Ruhe fand die Majore mitten auf den Hafer-Körnern.
      Wenn man annimmt, dass Ameisen einem mit sowas etwas mitteilen wollen, so würde ich sagen, dass es ihnen nicht schmeckt. Ich habe sie kurze Zeit später (um sicherzugehen, dass die Minor ihren Spaß gehabt hat) [Nekrophilie unter Arbeiterinnen?!]

      Die minor Arbeiterin schleppte also ihre Genossin durch die ganze Farm und wieder zurück? Welchen Sinn hat das für sie gehabt? Gelegentlich zuckten die Fühler der toten (zumindest zu Beginn der Prozedur), aber da sich das ganze über mehrere Stunden erstreckte, hörte das (wie zu erwarten) bald auf.

      Brut ist bisher nicht geschlüpft, das wird aber sicherlich heute Nacht passieren.
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    • Vorneweg:



      Es gibt nicht wirklich viel neues im Staate, bis auf die Tatsache, dass die Damen die leeren Hülsen von Gerstenkörnern direkt vor ihrer Haustür deponieren. Getreu dem Motto ,,Die Müllabfuhr wird's scho richten!".

      Ich wollte euch vielmehr eine aktuelle Volkszählung Bieten und Bilder von Brut und Pflanzenwachstum, des heutigen Tages, liefern.


      Gyne: Immernoch eine, wird sich wohl auch nicht ändern, daher zähle ich sie bei künftigen Volkszählungen nicht mehr mit auf!
      Imagines: ca. 47 aufgrund des ständigen Gewimmels sehr schwer zu zählen
      Puppen: ca. 20
      Larven: ca. 11
      Eier: min. 15 tatsächlich aber unzählbar....

      Ich möchte mich zudem bei @LifeStyler: bedanken, weil er mir hin und wieder Verbesserungsvorschläge und neue Ideen zukommen lässt. Soll an der Stelle nicht ungewürdigt bleiben!
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    • Ganz kurzes Update aus einer Notlage heraus:

      Ich wollte gerade die tägliche Fütterung abwickeln, diesmal mit Hirse, als ich die Tüte öffnete sprangen mir zwei der unten gezeigten Larven ins Auge. Eine habe ich in der Hirse verloren, die andere habe ich sicher verwahrt, weil ich mir unsicher bin, ob das Futter noch zu gebrauchen ist, bzw was ich da gefunden habe (es spinnt Fäden).

      Bitte um Antwort im Diskussionsthread!


      Edit:
      Ich habe herausbekommen, dass es sich hier um eine Mehlmottenlarve handelt. Bin nun am überlegen, ob ich diese als Lebendfutter verwende. Nachdem ich die abgebildete Larve untersucht habe, gab ich sie in die Farm. Ich konnte beobachten, dass die Kolonie durchaus einen Jagdtrieb besitzt, ganz anders als andere Messoren. Wurde gut angenommen. Bild zwei bis vier zeigen eine tapfere Media die sich im Ringkampf mit der Larve befindet. Letztendlich hat sie gewonnen!

      Ich konnte Freitagmorgen eine ,,durchsichtige" Minor beobachten. Mindestens eine Puppe ist also geschlüpft!

      Bild fünf zeigt das Pflanzenwachstum am Freitag! Scheint etwas zurückgegangen zu sein
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    • Neues seit Samstag:

      Erneut können wir jemand neues im Staat begrüßen: Eine Major! Finde es langsam bemerkenswert wie viel Puppen sich im Nest befinden, scheint nicht abzunehmen obwohl in letzter Zeit schon Puppen geschlüpft sind. Außerdem konnte ich wieder eine dunkle (gräuliche) Puppe bewundern, die schon etwas weiter zu sein scheint als ihre (bräunlichen) Schwestern.

      Zum Pflanzenwachstum könnt ihr euch selbst ein Bild machen:






      Auf der linken Seite des Nestes scheint ein Pflänzchen zu Schimmeln. Hoffe, dass das nicht übergreift und nur als lokales Phänomen weiter auftritt.


      Fand gestern Abend eine tote Media, da sie merkwürdig verformte Beine hatte, nehme ich an, dass sie diejenige war, die mit der Larve gekämpft hat. Da sonst keine weiteren Toten zu finden waren, gehe ich davon aus, dass der Weg zwischen Arena und Nest tatsächlich die Ursache für die (früheren) Toten in der Arena war.


      Ich habe das Nest für ein Experiment mehr als gründlich gereinigt, womit ich herausfinden will welche Körner sie bevorzugen. Zur Auswahl stehen vorerst folgende Körner: Rote Hirse, Grüne Hirse und Lein. Hafer scheinen sie, wenn anderes Futter vorhanden ist, zu meiden. Hier Abbildungen des Versuchsaufbaus:



      Ich habe auch diese Körner zerkleinert um, trotz der gesunkenen Feuchte, ein weiteres Keimen zu verhindern.




      Neues wahrscheinlich erst Dienstag.
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