Fragen zu Blattschneidern

    07.05.2021
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    • Fragen zu Blattschneidern

      Also was ich mitbekommen habe so vom lesen mitbekommen habe muss man ja bei Blattschneider aufpassen das man ihnen nicht die falschen Blätter giebt da sonst der Pilz schaden nimmt...
      Da sie ja nicht erkennen welche Blätter gut und welche schlecht sind.

      Meine A.octospinosus Kolo ist da aber genau anderst ... Bätter die sie nicht kennen (zum ersten Mal bekommen) rühren sie nicht an
      zurzeit steht ein Ast von einem Feuerdorn im Becken der Ast steht dort seit gut 1 Woche ohne nur ansatzweise angerührt zu werden steck ich nen Rosenast rein sind alle sofort begeistert dabei jedes fuzelchen davon zu schneiden sogar die Rinde wird abgeschält.

      Auch sind sie zweitweise sehr zaghaft als sie zum erstenmal Buchenlaub bekommen haben war auch 5 Tage flau dann wurde nur ein einziges stückchen geschnitten und reingetragen ... und 4 Tage drauf dann innerhalb weniger Minuten 4 ganze Blätter

      Also testen sie sehr wohl zuvor ob und wie gut es für ihren Pilz ist.

      Der versuch einige Blätter (auch gifitge ... Essigbaum) kleinzuschneiden und zu mischen ( Rosen,Buche,Essigbaum,linden ) kommt das selbe resultat wie immer was sie nicht kennen bleibt liegen oder landet aufn Müll.

      auch versuche mit es giebt nicht außer eben Feuerdorn = ...wenn nichts andres da ist ....dann schneiden wir halt eben nichts ...


      Also ich versteh deshalb nicht wiso soviele der ansicht sind ihre Blattschneider könnten was falsches schneiden ...... aber ich glaub auch das Atta .... (dümmer ... oder einfach Gieriger) als Acros sind und zum überfluss noch viel empfindlicher

      hat irgendwer ähnliche erfahrungen ?


      Lg Kuro
      Firefox :dubistdergroesste:
    • Also Ich habe bisher noch nie gehört das Atta nicht weiß welche Blätter für sie giftig sind und welche nicht. (Ausnahme Kirschlorbeer und die Schnur die ich Ihnen als kletterhilfe durch den Schlauch geführt habe, die sie aber lieber dem Pilz verfütterten) Meine Atlas sind bei neuen Pflanzen auch immer skeptisch und Atta füttert immer die Blätter von der einen stelle nur dem einen Teil Pilz (in der Haltung etwas schlechter möglich).

      Ich kann hier nur für Meine Atta reden von Acromyrmex habe ich nahe zu keine Ahnung
    • Kurominos schrieb:

      Also ich versteh deshalb nicht wiso soviele der ansicht sind ihre Blattschneider könnten was falsches schneiden ......
      Lg Kuro
      Und ich versteh nicht wieso man das überhaupt testet? Für was?
      Ich stell meinen Katzen auch kein Rattengift hin um zu sehen was passiert.

      Wenn man es weiß, lässt man es einfach weg, das beinhaltet die Verantwortung die man für seine Tiere trägt.
    • Bojan schrieb:

      Ich stell meinen Katzen auch kein Rattengift hin um zu sehen was passiert.
      ich kann dir sagen was passiert ..... garnichts .... wennst glück hast pinkelt sie da rein ;D
      Rattengift ist gebeitzter Mais,Hafer,gerste etc und sowas fressen Katzen nicht...
      aber Vögel wie Raben,Elstern,Hühner,Wachteln,Amseln,Rotkehlchen etc fressen es und sterben auch daran weshalb Rattengift nur in speziellen boxen ausgelegt werden darf

      und rate mal mein lieber an wie vielen Ratten und Hunden und Katzen wohl Rattengift getestet wurde bis es soweit ist das es heutzutage nur Ratten fressen
      und vieleicht bald auch nur noch Ratten daran sterben ?

      Die Logik die du nicht zu verstehen scheint ist die man opfert einige Wenige um im späteren verlauf Tausende und mehr zu schützen

      Testen und versuchen gehört zur haltung dazu ..... oder glaubst das manche Pflanzen für Hund und Katze giftig sind kommt so ausn ärmel oder eine Intuition sagts dir ?

      zb. kann eine Katze von Skorpionen und zt sogar von ner Kobra gebissen werden ohne daran zu sterben ... hm woher wird man sowas wissen ?

      genau jemand in Tailand hat seine Katze mit ner Kobra raufen lassen .... omg wie verantwortungslos .... am besten sperrt man seine Tiere in ganz kleine Glaskästen und füttert sie mit Nährlösung damit ihnen nie was passiert



      und die Tiere/Pflanzen die bei solchen versuchen sterben ? .... naja glaubst du ernsthaft das all deine Ameisen Kolos und Tierchen die du hast in ihrem Lebensraum überhaupt so alt geworden wären ?
      Firefox :dubistdergroesste:
    • Erstmal = rofl

      dann...

      Kurominos schrieb:

      Die Logik die du nicht zu verstehen scheint ist die man opfert einige Wenige um im späteren verlauf Tausende und mehr zu schützen
      Meine Fragestellung war wohl etwas zu unpräzise für dich gestellt, daher stelle ich meine Frage nochmal neu:

      Wieso testest du das? Du glaubst doch nicht ernsthaft das die Welt auf deine ''hoch wissenschaftlichen'' Erkenntnisse wartet! Bzw irgendwer hier lesen möchte
      was du deinen Tieren antust?! Verantwortung geht anders!!!!!!!!!!!!


      Kurominos schrieb:

      am besten sperrt man seine Tiere in ganz kleine Glaskästen
      O_o hälst du deine Ameisen etwa aufm Sofa?! Würde mich auch nicht wundern....


      Der Rest deines Beitrags ist sowieso ohne Worte!

      Verantwortungsvolle Grüße ;)
    • Hallo,
      also in dem Fall stimme ich Kurominos zu, schließlich kann es ja auch in der Natur vorkommen, dass Blattschneiderameisen giftige Blätter finden. Das heißt anders formuliert, Kurominos hat in diesem Fall die Natur für seine Ameisen simuliert. Ich finde, solange Tieren die simulierte Situation auch in der Natur passieren könnte, sind Tierversuche nützlich und okay.

      Moudebouhou
      Ich weiß, dass gleich ein Klugscheißer kommt und mich berichtigt.
      Vielen Dank dafür!

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    • So jetzt sag ich nochmal was zum eigentlichen Problem: "Fressen Blattschneider giftige Blätter?"

      Im Vorraus: Ja ja ja ja ja... ich halte selber keine... bla bla bla... woher kann man sowas denn wissen?
      ICH beschäftige mich auch mit Tieren, die ich nicht halte aber interessant finde!

      So... Blattschneider haben wenn sie eine etwas größere Kolo sind mehrere Eingänge. Jeder Eingang (der nicht der Belüftung dient) und die dadurch eingetragenen Blätter ernähren einen eigenen Abschnitt vom Pilz. So kann es mal passieren, dass diese bereits erwähnten giftigen Blätter im "Fehlerfall" eingetragen werden, das macht aber nichts, da nur eine kleine Ecke vom Pilz evtl. eingeht. Das merken die Ameisen natürlich und tragen einfach diese Blätter nicht mehr ein. Der Pilz regeneriert sich und fertig ist die Geschichte :)

      Liebe Grüße
      Melvin R. :)
    • Melvin R. schrieb:

      Das merken die Ameisen natürlich und tragen einfach diese Blätter nicht mehr ein.
      So ist es. Der Pilz kommuniziert mit den Arbeiterinnen die an ihm werkeln - diese teilen es den eintragenden Arbeiterinnen mit, welche dann eine Ablehnung gegen diese Blätter entwickeln. Diese Ablehnung kann eine lange Zeit aufrechterhalten werden.

      Eine Ausnhame kann entstehen wenn sie gezwungen werden, diese Blätter anzunehmen (z.B. wenn keine anderen angeboten werden)
      Also wenn man so etwas testen möchte muss man neben den "vermeintlich" giftigen Blättern wohl ungiftige anbieten, damit sie die Wahl haben.