Haltungsbericht Lasius niger

    • Haltungsbericht Lasius niger

      Hallo liebes Forum zu meinem Haltungsbericht meiner "Ronja" und Gefolge.


      Meinem stimmt eigentlich nicht ganz, ich schreibe sie immer zusammen mit meiner Freundin,
      ich mache das Grund Gerüst und das verniedlichende ist dann von ihr.

      Darum schreibe ich ihn auch in der "Wir" Form.

      Gefunden haben wir Ronja am 27.06.2013, am Fluss wo wir im Sommer öfter zu finden sind.
      Wobei das so eigentlich nicht stimmt, sie hat eigentlich uns gefunden.

      Sie dachte wohl warum soll ich in der Natur mit all ihren gefahren gründen?
      Wenn ich in sicherer Gefangenschaft mit Futter frei Haus und Personal das mich bedient gründen kann?

      So hat sie sich in einem unserer Rucksäcke versteckt und als wir sie gefunden haben,
      tat sie natürlich total überrascht.

      Hier die ersten Bilder.










      Sie bekam zuhause gleich ein Reagenzglas und wurde an einem ruhigen Ort verwahrt.
      Schnell legte sie Eier, aus denen Larven wurden, die sich verpuppten und die ersten Pygmäen schlüpften,
      die waren wirklich noch sehr klein.

      Bis Ende 2013 hatte Ronja um die 20 Arbeiterinnen.
      Wir überwinterten sie im Reagenzglas im Kühlschrank.


      Mein Diskussionsfaden, findet ihr hier.
    • 2014

      Die Überwinterung im Reagenzglas hatte gut geklappt und so startete die Kolonie frisch im Frühling durch.
      Wir waren auch nicht untätig und haben ihnen ein kleines Nest angeschlossen an einer Box gebastelt.
      Um den Eingang des Nestes möglichst klein zu gestalteten, haben wir dafür einfach ein Röhrchen genommen.









      Lasius niger gelten als ziemlich Nesttreu, doch mit Hilfe der Wärme einer Lampe,
      konnten wir sie bald mal zum umzog bewegen.

      Die Kolonie wuchs und gedieh und so waren es bis zum Ende 2014 200 Arbeiterinnen.
      Wir überwinterten sie am Balkon, hier noch ein Bild von der Einwitterung all unseren Kolonien.



      Mein Diskussionsfaden, findet ihr hier.
    • 2015

      Die Überwinterung hatte gut geklappt und so schlossen wir am 15.03.2015 die Arena wieder an.



      Ziemlich schnell kam die erste Pygmäe heraus und labte sie am bereitgestellten Honig.






      Schon am nächsten Tag wurde mit den ersten Verbesserungsmaßnahmen in der Arena und dem Nest vorgenommen.





      Wir hatten wohl wie immer alles komplett falsch angeordnet.





      Mein Diskussionsfaden, findet ihr hier.
    • Nur ein Problem hatten wir, immer wieder waren einzelne Pygmäen außerhalb der Arena zu beobachten
      und natürlich dann wieder zum Einsammeln.
      Nur Pygmäen, keine Größeren Arbeiterinnen, wo uns schnell klar war,
      das, das Loch wo sie heraus kamen ziemlich klein sein dürfte und natürlich genau so schwer zu finden ist.
      Wochen lang suchten wir jeden Winkel ab, fanden aber keine undichte Stelle.
      Wir haben zig Verbesserungsmaßnahmen getroffen ohne Erfolg, jeden Morgen liefen wieder ein paar Pygmäen draußen herum.
      Nach dem wir Papier noch in die Verschraubung zu der Arena gestopft haben, konnten wir das dann doch noch stoppen.







      Die letzten Bilder waren vom 06.05. 2015, das hier drei Monate Später vom 06.08.2015:




      Wir sind schon gespannt wo das Ganze noch hinführen wird, die Entwicklung läuft mehr als wie gut.




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    • Auch die brauchen unbedingt ein neues Nest,
      das alte war schon zu klein, ein paar mussten schon im Schlauch überwintern,
      bin schon gespannt ob sie komplett ins neue Nest umziehen oder es nur als zweit Nest verwenden.

    • Eine zusätzliche Arena haben sie über den Winter auch bekommen.






      Da sie letztes Jahr angefangen haben so lange gegen das Paraffinöl zu rennen,
      bis es abgetragen ist.
      Habe ich angefangen alle Arenen einen Zusätzlichen Rahmen oben anzubringen
      und nur diesen mit Paraffinöl zu bestreichen, da kommen sie wirklich nicht mehr darüber.



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