Überlegungen Acryl + Yton nest (Nun Betonnest)

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    • Ameise22 schrieb:

      Ok, aber ich meine ja wenn du diese wechseln musst ist es dann immer gleich eine ganze Packung
      Nein nicht ganze Packung!
      Der Packung aus der ich die Watte genommen hab ist nochnichtmal anzusehen das sie nun weniger drin hat.
      Wenn du watte raus ziehst ist die ja so am stück. das Teststück das ich genommen hab is ca 25 cm lang hab ich gerade mal nachgemessen. in der Packung ist sicherlich noch für 10 füllungen drin ... und eine Packung kostete unter 1€ glaub ich ^^

      und natürlich mach ich über den winter den aufbau testweise fertig und schau mir an wie das mit Bewässerrung usw alles passt. da schau ich dementsprechend auch ob was schimmelt ;) Aber wenn DAS Schimmelt (Plastik und Viskose in nem relativ geschlossenen System) dann schimmelt ein Beton oder Yton nest 10 mal so schnell.

      Mich wundert sowiso warum nun alle so angst vor Schimmel haben. ich meine mich daran zu erinnern nie wirklich damit probleme gehabt zu haben und ich hatte ja auch schon ein paar Jährchen diverse kollonien.
      Aber schaun wir mal! :D
    • Sorry, die Idee versteh ich nicht *verwirrt* man braucht doch nur ganz wenig Watte?! ;)

      Naja wie dem auch sei hab ich es nicht lassen können und hab das Nest gerade aus der Schalung genommen. Ich hatte mir noch mit dem überschüssigen Beton einen Plastikbecher gefüllt und das als Testbeton genommen. der war ausreichend abgebunden als ich ihn "geschält" hatte, also hab ich mich an die große Schalung gemacht.

      Damit das hier als Doku für alle Interessenten nachgelesen werden kann beschreibe ich einfach mal so genau wie möglich mein vorgehen:
      Die Acrylplatte hatte ich mit Leim auf die Holzplatte geklebt (Siebdruckplatten) die Schutzfolie war selbstverständlich noch am Acrylglas dran. Auf die Schutzfolie der Acrylplatte kam dann Kabelkanal der an den Seiten mit Silikon zu geschmiert war. die zwischenverbindungen hab ich mit Styrodur würfelchen ebenfalls mit Silikon auf die Platte geklebt. angetrocknet ca 1 Tag danach Betonestrich drüber. im inneren war das Silikon und der Holzleim noch nicht getrocknet was ich gehofft hatte und was mir das ausbauen aus dem Beton sehr erleichtert hatte.

      Der Ausbau der formgebenden Teile aus dem Beton ging wie folgt:
      Doe Holzplatte die am Plexi klebte konnte ich durch etwas mehr kraft so abziehen das die Schutzfolie sich vom glas löste und ich das pure Plexiglas im Nest behalten hatte. auf das Plexi hab ich dann einen Saugnapf gesetzt und es so heraus ziehen können. Da das Silikon nur oberflächlich getrocknet war konnte ich das Plexi mit einseitiger Schutzfolie ablösen wodurch mir auf der Schutzfolie das Muster des gangsystems bleibt. das find ich besonders gut weil ich so schnell wieder weis in welcher Ausrichtung das Plexi wieder drauf muss.

      Die Styrodurstücke gingen wurnderbar mit einem Schraubendreher raus zu lösen (Schlitz) und die Kabelkanäle konnte ich Seitlich mit dem Schraubendreher einstecken, die Kappe abhebeln und dann mit einer Rohrzange Seitlich den rest des Kabelkanals ruckelnd heraus ziehen.

      Auf den ersten Blick sehe ich das alle Kanten relativ scharfkantig sind. beim ausbau musste ich aber die "oberkante" des Betons festhalten und dort sieht man das die scharfe kante minimal gerundet wurde.

      der Betonklotz wird nun sicherlich noch mehrere Tage in der feuchten Plastiktüte bleiben um weiter aushärten zu können. man merkt einfach wie momentan noch alles mögliche wegbrechen könnte und ich möchte nicht das das aushärten zum erliegen kommt. soweit ich mich erinnere kann es dann auch schneller zu rissbindungen im Beton usw kommen, aber sicherheitshalber ab in die Tüte und nur Bilder durch die Tüte vom Nest. Wie das ganze in digital ja aussehen soll sehr ihr ja weiter vorn bei meiner Graphik ;)
      Bilder
      • Ameisennest-in-Tuete.jpg

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    • Hab das Nest nun ausgepackt weil es hier drinnen recht warm war (bindet schneller ab) undich es einfach nichtmehr erwarten konnte.

      Einen Eingang hab ich gehohrt aber leider dabei die Chinabohrkrone zerlegt, daher werd ich das Nest nicht wie geplant mit 4 "Zugängen" sondern eben erstmal nur dem dem einen versehen.

      Auch hab ich mich dazu entschlossen alles mit 20 mm Acrylrohren zu verbinden. da passt 19ner Schlauch gut drauf .... ein Bild werd ich dann die Tage mal machen wenn der Beton getrocknet ist.

      Auf jeden Fall sandet da nichts und die Oberflächen sind wundarbar glatt und hart. bin schon sehr gespannt wie das im Test mit der feuchtigkeit im Nest funktionieren wird.
    • Das wäre der aktuelle Stand.

      Bin aber noch nicht so zufrieden weil ich mir noch "stufen" für die einzelnen Ebenen wünschen würde und auch noch nicht weis ob das Bewässern so funktioniert bzw vom feuchtigkeitslevel reicht ... eigendlich dürfte da genug fenug feuchte durch verdunstung rein gehn aber da ich die Nester bislang immer relativ feucht hatte .... naja mal schaun. Eventuell muss ich nal einen Hygrometer rein legen oder sowas.
      Bilder
      • Nest.jpg

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    • Bin gerade am experimentieren mit der Bewässerrung.

      Inzwischen bin ich bei einer "Lösung" einen Schlauch im Wassertank über kleine Löcher einzelne Wassertropfen ins Nest leiten zu lassen. das funktioniert sehr gut aber gibt sehr große Wassertropfen an den auslasslöchern die ich eigendlich nicht so gerne hätte weil Lasius niger dadrin ertrinken kann ....

      Mit Watte oder Materialien IM Nest wo ich nichtmehr so einfach dran komme will ich eigendlich nicht arbeiten. die Momentane Lösung hat auch garkeine Watte mehr im Wassertank sondern eine geschlossene Kappe aus der ein Schlauch kommt. Eventuell wird die Kappe sogar noch durchsichtig das man immer den Wasserstand im Nest sehen kann. Sobald das so Klappt wie ich mir das Vorstelle und die Tests erfolgreich waren poste ich dann auch mal Bildchen.
    • Alle Tests waren nicht wirklich zufriedenstellend. einzig das Nest in eine Wanne stellen ergibt eine konstante befeuchtung. das möchte ich aber so noch nicht weils halt nicht so schön ausschaut.

      Ich hab nun nochmal den Gittereinsatz dran gebaut und versuche das Nest innen nun mit Lehm auszustreichen und eventuell auch auf das Gitter zu streichen. Wenn sich die feuchtigkeit dann gut verbreitet sollte das passen.
    • Erste tests mit Lehm im ganzen Nest waren sehr erfolgreich. nun Folgt der Langzeittest über ein paar Wochen und Monate und ich werde schauen wie oft ich Wasser zugeben muss. momentan schauts aber so aus als würde das ganze tatsächlich für einige Zeit halten und ein wundarbares feuchtigkeitsgefällt ist vorhanden.
      Auch gibts keine Probleme mehr mit Tropfenbildung.
      Der Langzeittest muss auch noch zeigen ob der Lehm eventuell runter läuft weil er teilweise doch an wänden recht feucht ist. Bzw dann im Einsatz schaun wir mal ob die Ameisen ihn abbauen und sonstwas damit anstellen.