Futtertiere auf Wiese einfangen?!

    • Futtertiere auf Wiese einfangen?!

      Heyho,

      früher hab ich meine Futtertiere meistens im Zooladen gekauft und oft nur eine Sorte verfüttert ... überbrüht und eingefrohren ....

      Nun ist mir bewusster das wechselnde Nahrung eventuell geschickter ist und daher hatte ich gerade die Spontane idee ob man nicht im Sommer mit einem Kecher über die wiese wedeln könnte. ein bischen was für die nächsten Wochen einfangen könnte.
      Den Fang könnte man dann wunderbar (auch ohne überbrühen) einfrieren und man hätte abwechlungsreiche kost.

      Spricht da irgendwas dagegen? oder eventuell sogar was dafür .... immer nur fette Mehlwürmer oder sowas ist ja auf Dauer nicht das wahre.
    • Wenn du da noch welche findest...

      Wiesenplankton hat ja so seine Vor- und Nachteile. Zum einen bekommt man es immer frisch und ohne viel Aufwand, je nach Art der Grünfläche ist es aber gut möglich, dass man als unerfahrener doch auch recht viele bereits selten gewordene Arten erwischen kann.
      lg Franz :ant:
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      "Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen." - Abraham Lincoln :frage:
    • Kann man machen. Man sollte sich nur wie Trailand schon sagt auskennen, was man da fängt. Am Ende noch unbekannte Arten. Wir haben beispielsweise Warzenbeißer bei uns in der Nähe (recht viele) aber nachdem ich geschaut habe, wie es um die Anzahl der Tiere in Deutschland beschaffen ist, habe ich es lieber gelassen.
      Auch wenn man daran denkt, dass die Anzahl der Insekten in Deutschland um 80 % zurückgegangen ist.
      Also wenn du weißt, was auf der Wiese herumkrabbelt ist es ne gute Idee nicht so viel bezahlen zu müssen und gute Nahrung an die Ameisen zu bringen :). Andererseits ist es schwer zu sagen, da gerade manche Wiesen und ihre Bewohner am Ende des Jahres vom Rasenmäher "gekürzt" werden.
      Kannst ja alles dir bekannte und ungeschützte mitnehmen und an mehreren Stellen suchen, damit die dortige Population an Insekten nicht zu stark bekeschert wird, ;).
      Ich lebe zu Hause mit:
      Atta sexdens
      Camponotus ligniperdus
      Lasius niger
      Camponotus singularis
      Myrmicaria brunnea
      Camponotus pilicornis

      Meine Antworten sind wie immer ohne Gewähr
      :D (aber meistens richtig ;) )
    • Es gibt in manchen Weizenfeldern einige Heupferde, die kann man mit einem Kescher und Handschuh gut fangen. Einziges Problem ist vlt das einiges vom Weizen in die Kleidung fällt :D.
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    • Ja, das auch auf alle Fälle, obwohl ich die Tiere in letzter Zeit lieber erst einfriere, weil das für sie wahrscheinlich schmerzfreier ist. Meistens lasse ich das Abkochen dann, weil ich davon ausgehen, dass auch die Milben tot sind.
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    • Aeo schrieb:

      Davon würde ich nicht ausgehen. Milben können das auch überleben.
      Also ich hab gelesen das Milben bei einer Temperatur von -20° absterben. unser Gefrierschrank steht auf -20° und die werden dann auch erreicht nehme ich an. Wenn die Milben bei dieser Temperatur absterben und die Futtertiere da lang genug drin liegen bin ich jedenfalls der Meinung das die Milben hin sind ....

      Beim überbrühen werden die Eiweiße ja denaturiert. Wie das dann mit der verarbeitung ist weis ich nicht .... ich nehme aber einfach mal an das es für die Ameisen besser sein könnte wenn sie so natürliches futter wie möglich bekommen. Wenn ihr da aber mehr wisst und das auch belegen könnt würde ich mich freuen :)
    • Hm, das Milbenthema :D. Also am besten ist sicherlich einfrieren und dann ganz kurz heißes Wasser drüber. Wenn man einheimische Milben hat, die parasitär sind, kann ich mir relativ gut vorstellen, dass die Eier auch Kälte überstehen können, wobei ein so gravierender Temperatursturz von Zimmertemperatur auf Arktistemperatur der Milbe und ihrem Ei das Überleben schwer machen sollte. Ich habe aber leider bisher noch nie einen Artikel,... gesehen, in dem die Frage mit dem einfrieren eindeutig geklärt ist. Sicherlich hat man auch keine Probleme, wenn man bei den Futtertieren immer genau hinschaut, ob in der Box Milben an den Heimchen,... sitzen.
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    • Also ich hatte immer überbrüht .... dann gefrohren .... aber wenn die Dinger wirklich schon bei -20° C sterben müsste das ja irgendwo verlässlich nachzulesen sein (hoffe ich ^^).

      Momentan hab ich halt eine kleine mini Lasius sp. Kollo .... da lohnt es eigendlich nicht im Zooladen was zu kaufen sondern man nimmt mal hier und da was aus dem Garten oder fängt sich ein Insekt was sich ins Haus gewagt hat .... daher hab ich auch gerade eine Motte (GRRRRRRR drecks Dinger ...) erledigt und die einfach mal in nem Döschen in die Tiefkühlung gepackt. Die kann ich dann ja sobald die Ameisen aus der Winterruhe kommen direkt verfüttern. ist bestimmt ganz lecker ....

      So könnte man sich dann wirklich kleine Sammeldöschen anlegen die man ab und an mal füllt und einfach einfrostet ...