Formicarium heizen

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    • Formicarium heizen

      Hallo,
      da ich nun mein Formicarium fertig habe, fehlt für die zukünftige Pheidole-Kolonie noch eine Heizung.

      Ein Heizkabel scheint mir nicht geeignet, also habe ich mir diese Kombination rausgesucht:


      rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpr…Fulk%2Fitm%2F200894857715

      in Kombination mit dem

      rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpr…Fulk%2Fitm%2F222155299999

      Es ist für 10W etwas groß, aber scheint es mein Nest gut wärmen zu können (Nest + Arena ~45Cm lang, 20Cm breit), eine Box lasse ich weg, damit die Temperaturdifferenz nicht zu groß ist, im Sommer bekommen sie die Box vll wieder.

      Aus eigener Erfahrung, kann mir jemand sagen, ob eine 10W Heizmatte genügt um Temperaturen um die 25-28C herzubekommen?? Momentan ist die Indoor Temperatur etwa 15-17C, für mich schon zu kalt, aber was soll man sagen....Eltern...

      Als Alternative wäre auch eine diy-Heizmatte aus Kohlefaser denkbar, allerdings ist das nur meine 2.Wahl, also...? :hilfe:
    • Welche Art ist es eigentlich und woher kommt sie? :D
      Hast du wirklich keine Möglichkeit, den Raum auf ca 20-22 Grad zu halten? ^^ Ich heute selbst meine Atta sexdens nicht zusätzlich, die Temperatur ist relativ konstant bei 21-23 Grad (außer im Sommer, wenn es mal wärmer wird). Ansonsten, ist es immer ganz gut, sich heranzutesten. Ich habe bisher immer gemerkt, dass das zu schnelle und direkte Heizen eher schlechte Auswirkungen hat.
      Nur die Frage ist, wo genau soll dann die Kolonie hin und wie viel Sand soll in die Arena und sollen sie darin leben? Wenn das Kabel direkt mit der Kolonie in Kontakt kommt, könnte es gut sein, dass es sogar zu heiß ist und die Ameisen in der Nähe einen Platz suchen.
      Ich weiß ich nicht, vermutlich müsste hier jemand noch mit mehr Erfahrung schreiben, aber ich hatte bisher immer Probleme mit Austrocknen, vor allem wahrscheinlich bei direkten Kontakt zum Bodengrund. Auf alle Fälle würde sich regelmäßiges Befeuchten nicht lohnen, aber du solltest sicherstellen, dass immer eine Tränke oder RG mit Wasser zur Verfügung steht.
      Was vlt gut mit den Matten funktioniert, wäre sie ersteinmal seitlich anzubringen oder auch das Kabel und dann zu schauen, was für Temperaturen du hast.
      An sich müsste es ausreichen, aber am besten ist ein, vlt., kleiner Raum mit den passenden Temperaturen.
      Ich lebe zu Hause mit:
      Atta sexdens
      Camponotus ligniperdus
      Lasius niger
      Camponotus singularis
      Myrmicaria brunnea
      Camponotus pilicornis

      Meine Antworten sind wie immer ohne Gewähr
      :D (aber meistens richtig ;) )
    • Du hälst Atta sexdens??? 8o . Wie cool ist das denn :D . Ich plane mir, wenn mit meinem Kontaktmann alles gut geht, eine Pheidole megacephala zuzulegen, damit es nicht zu warm wird, hab ich ja den thermoregulator. Nur etwa 50-70% des Formicariums soll eh eine Heizmatte haben, dann können sie sich ihrwn Lieblingsplatz suchen. Sand-Erde Gemisch soll etwa 1,5-2Cm hoch werden. Die Feuchtigkeit in DE Arena ist soweit ich weiß egal (also normale RF), solange des Nest feucht-nass bleibt. Außer im Nest, mögen die es wirklich staubtrocken.
      Ne, leider besteht sonst keine permanente Heizmöglichkeit. Herkunft dieser Art ist weltweit, ist unter den Top 100 der invasivsten Arten. (Bitte kein gemurmle, weil das pest-ants sind)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AndreLeo ()

    • Jep, ca. 50.000 Tiere.
      Ah, okay, sind aber schon recht produktive Tiere. Denkst du, du kannst mit dem Koloniewachstum standhalten? :D. Da sie auch invasiv sind, hast du hoffentlich keine Umgebung im Haus, die relativ warm und feucht ist, im Winter. Probleme würden sie sicherlich verursachen, wenn sie im Haus zwischen den Wänden, an warmen Stellen, überleben könnten. Dann sind sie vlt auch beim Nachbarn und die Entfernung ist bei solch einer Art nicht so schön, aber ich hoffe, du bist gut auf sie vorbereitet :).
      Das mit dem Regler ist schon mal ganz gut, aber wie gesagt sollte man auf Hitzstau aufpassen. Ich finde es recht schwierig bei nur 17 Grad Umgebungstemperatur eine eigentlich eher tropische Ameisenart zu halten.
      zu deiner Frage, ob du sie auch nur per Heizmatte und Heizkabel halten kannst, würde ich sagen ja, aber inwiefern sie dabei aufblühen musst du schauen. Ich glaube, dass bei einer größeren Kolonie eh das Zimmer am Ende durch die Heiztechnik am Ende bei 19-21 Grad landet.
      Nur zur Feuchtigkeit, den Ameisen reicht sicherlich auch ein nasses RG, aber feuchter Bodengrund im Nest und gleichzeit heizen wird vermutlich nicht funktionieren. Ich denke, dass es entweder austrocknet, oder an gewissen Stellen zu feucht wird.
      Ich lebe zu Hause mit:
      Atta sexdens
      Camponotus ligniperdus
      Lasius niger
      Camponotus singularis
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      Camponotus pilicornis

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    • Mhh, gut, ich denke, im Prinzip bin ich gerüstet. Da eigentlich die Temperaturen im Nest sehr viel wichtiger sind als in der Arena, denke ich mache ich ein relativ hohes Nest (20Cm+) dann können sie sich ihren favorite-Spot suchen. Da laut meines Kontaktmannes diese Art doch keine so extrem feuchten Nester brauche, werde ich es wie bei meinen Leptothorax oder formica machen und alle Woche oder so dad Nest befeuchten
    • Okay, ich bin gespannt. Aber wenn sie mehr Platz brauchen, musst du halt Erweiterungen anbringen und auch mehr heizen. Zu der Feuchtigkeit: Okay, ja, das geht auch, aber ich würde, wie bei eigentlich jeder anderen Ameisenart auch, immer einen Wassertank bereitstellen. Selbst die Arten, die Trockenheit lieben, benötigen ein Mindestmaß an Wasser, vor allem für die Brut. Es ist ein häufiger Grund (Wassermangel), weshalb Arbeiterinnen sterben. Sie werden aber sicherlich den feuchtesten Bereich, den sie finden, suchen... und der noch im Toleranzbereich, was die Temperatur angeht, liegt.
      Ich lebe zu Hause mit:
      Atta sexdens
      Camponotus ligniperdus
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      Camponotus singularis
      Myrmicaria brunnea
      Camponotus pilicornis

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    • Glaub mir, das gibt es zu oft. Leider.
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    • Okaay, ich würde das niemals machen, es kann jedoch sein, dass sie am Ersten Tag kein Lebendfutter bekommen, im Schlimmsten Fall bekommen sie das dan erst Montag, jedoch bekommen sie von mir in der Zwischenzeit kleine Körner (da leicht granivor), ein bisschen Eigelb/Eiweiß und Honig, das sollte auch bis dahin reichen. Vielleicht, wenn es unglaublich gut läuft, werde ich versuchen eine Teil der Kolonie ganz vegetarisch zu ernähren, natürlich bekommen sie auch Proteine, aber dann durch Spirulina oder anderes proteinhaltiges Zeug. Sollten sie es nicht vertragen, werden sie natürlich wieder normal ernährt.