Diskussionsfaden zu Haltungsbericht Camponotus fallax "Silvana"

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    • Diskussionsfaden zu Haltungsbericht Camponotus fallax "Silvana"

      Hey Leute,

      das hier ist der Diskussionsfaden zu meinem Haltungsbericht Camponotus fallax "Silvana".

      Hier könnt Ihr kommentieren, Mich verbessern und Mir und anderen Haltern eure Erfahrungsschätze offenbaren.
      Darf zuweilen auch etwas Off-Topic laufen, aber sollte ungefähr in der Nähe des Themas bleiben ;)

      Freu Mich auf eure Kommentare !!


      Beste Grüße und schön gesund bleiben,

      Ralph
      Alma Mundi @ work
    • Schonmal ein schöner Anfang! Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg mit der Kolonie, ist bestimmt eine schöne Art zum Halten!
      Was ist es eigentlich aus deinen Plänen bezüglich der Haltung auf dem Balkon geworde, verfolgst du sie noch oder momentan eher nicht mehr?
    • Vielen Dank !! Ich bin auch gespannt wie es wird.
      Was den Balkon angeht: Leider scheint es keinen Ort zu geben, wo es im Extremfall nicht über die 30°C hinaus geht. Es sei denn, Ich stelle sie so hoch, dass sich das Formicarium über der Kopfhöhe befindet.
      Vielleicht könnte man da was machen, indem man das Nest eben weiter oben aufstellt oder hängt, und mit Schläuchen oder so Vertikalität schafft.
      Sodass sie oben vor der Hitze geschützt sind und weiter unten eine Art Arenabereich geschaffen wird.
      Dazu habe Ich Mir aber ehrlich gesagt noch keine Gedenken gemacht.

      Allerdings hat meine Freunden den Plan gefasst, den Balkon umzugestalten, womöglich ergibt sich da was.


      Beste Grüße und schön gesund bleiben,

      Ralph
      Alma Mundi @ work
    • Mahlzeit,

      was glaubt Ihr, wie groß der Platzbedarf einer ausgewachsenen Kolonie ist?
      Ich plane so maximal handtellergroß, mit entsprechenden Gang- und Kammergrößen, wäre das realistisch?
      Dementsprechend müsste Ich ja auch das Holz aussuchen.

      Mein Plan wäre dann, die Kammern und Gänge zu fräsen und das Meiste davon wieder mit feinem Korkschrot zu füllen,
      damit sich die Tiere nach Bedarf neuen Platz schaffen können.



      ForceMaster wrote:

      Und ich erst. Es freut mich dass zu dieser Art ein Haltungsberricht kommt, da ich selber schon Erfahrungen mit dieser Art sammeln durfte.
      Ich hoffe das alles gut geht und der Haltungsbericht noch sehr lange dauert.
      Und wie ists bei Dir gelaufen? Hast Du nen heißen Tipp?
      Ja Ich hoffe auch, dass die Kolonie gut gedeiht und Ich werde mein Bestes geben, einigermaßen aktuell zu bleiben.


      Beste Grüße und schön gesund bleiben,

      Ralph
      Alma Mundi @ work
    • Hi,


      amazing Ralph wrote:

      Und wie ists bei Dir gelaufen? Hast Du nen heißen Tipp?
      Ich durfte sie nur mal bei einem Freund beobachten, jedoch haben sie mich gleich sehr fasziniert. Die Kolonie bzw. die Gyne ist leider nicht durch die Winteruhe gekommen. :( Sie waren bei der Proteinnahrung recht wählerisch was ich mich erinnere. Bin gespannt ob sie bei dir auch so wählerisch sind?
      Ich hoffe das es bei deinen besser läuft. :daumendrueck:

      LG. ForceMaster!
    • ForceMaster wrote:

      Sie waren bei der Proteinnahrung recht wählerisch was ich mich erinnere
      Meine Chefin hat Mir heute erstmal Mehlwürmer mitgebracht, werd mal versuchen Mir da welche zu ziehen, damit Ich auch Frisches anbieten kann.
      Bis jetzt bin Ich da ja auf Freifänge angewiesen.
      Und Ich merke auch schon, dass die Messor barbarus die Schokoschaben aus der Kühltruhe nicht mehr so als den Renner erachten.
      Alma Mundi @ work
    • Hallo Ralph,


      amazing Ralph wrote:

      Glaubt Ihr es wäre sinnvoll, es noch einmal wärmezubehandeln, um eventuelle Keime und Schädlinge abzutöten?
      Denke ich schon, du solltest nur darauf achten, dass das Holz aufgrund des raschen Feuchtigkeits Enzugs, welches die Folge einer "Wärmebehandlung" ist, nich springt und risse bildet.

      LG. ForceMaster!
    • Mahlzeit,

      ja das ist ein wichtiger Punkt schätze Ich.
      Daher lasse Ich es vorerst austrocknen, um es dann eventuell in den Ofen zu legen.
      Vielleicht bei 60-70°C oder so, um das Holz nicht zu sehr zu belasten.
      Ich überlege auch, nur das Nest selbst, sobald es fertig ist, zu behandeln, um die Gefahr zu verringern, dass der ganze Stamm Schaden nimmt.
      War nämlich gar nicht leicht, ein geeignetes Stück zu finden.
      Alma Mundi @ work
    • Also ich halte das für unnötig. Wenn du das Holzstück jetzt sowieso ein paar Monate bei dir drinnen liegen hast bis es durchgetrocknet ist, dann wüsste ich nicht was da irgendwie eingeschleppt werden sollte. Schädlinge? Würdest du ja sehen. Abgesehen davon dass "Schädlinge" die ewig auf einem trockenen Holzstück leben bestimmt nichts mit Ameisen anfangen könnten.
      Auch die Gefahr der Einschleppung irgendwelcher "Ameisenkrankheiten" über Keime sehe ich nicht.
      Ich würde das Stück einfach ordentlich abwaschen und dann austrocknen lassen, habe ich beim ersten Holznest meiner C. ligniperdus auch so gemacht.
    • Schön dass es voran geht! Meine Camponotus vagus Königin hat es inzwischen auch geschafft! Gleich 6 Arbeiterinnen im ersten Schwung. :thumbsup: Den ersten Beiden musste ich allerdings mittels Pinzette aus dem Kokon helfen, da die Königin sich geweigert hat diese zu öffnen.
      Dass alle Arbeiterinnen gefüllt sind bis auf eine habe ich auch gerade schön beobachten können. War übers Wochenende nicht da und habe gerade einen Tropfen Honig angeboten. Eine Arbeiterin kam raus und hat sich vollgesaugt, ist wieder rein um alles ihren Genossinnen abzugeben und dann mit leerem Kropf wieder raus, bis der Tropfen weg war. Alle anderen Ameisen sind die ganze Zeit drin geblieben.
    • Freut Mich zu hören, dass Du ebenfalls Erfolge verzeichnen kannst.
      Ich finde das ein sehr interessantes Verhalten, von dem Ich bis dato noch nichts wusste bzw. gelesen habe.
      Und vor allem sehr cool, dass Du es direkt beobachten konntest.
      In einem anderen HB über C. fallax habe Ich das gerade erst auch gelesen.

      Woran hast Du erkannt, dass die Kokons bereit zum öffnen waren?
      Alma Mundi @ work
    • Die Kokons waren schon sehr dunkel und was mich dazu bewegt hat sie dann von Hand zu öffnen war, dass sie bereits an einer Stelle offen waren (wahrschienlich durch die Arbeiterin selbst) und dort dann so ein Bein herausgeragt hat, das die ganze Zeit etwas gezuckt hat. ^^
      Ich habe als ich das gesehen habe noch eine Nacht gewartet, aber die Königin hat keine Anstalten gemacht den Kokon zu öffnen. Dann habe ich es mal selber versucht, bevor die erste Generation durch Faulheit ihrer Majestät zugrunde geht. Zum Glück sind das ja sehr große Ameisen, war trotzdem ein ziemliches Gefummel.
    • Mensch, da haste ja mal einen guten Blick für die Bedürfnisse der Tiere bewiesen, alle Achtung :thumbup:

      Mal was Anderes: Ich plane ja, ein Nest aus Baumscheiben oder einem Holzstumpf zu fertigen.
      Allerdings hat dieser nun einige Risse bekommen (vertikal zur Wuchsrichtung des Holzes), die vom Kern bis zur Rinde verlaufen.
      Das macht das Unterfangen etwas schwierig, weil die Ameisen sich ja einfach in die Ritzen verziehen könnten oder durch diese das Nest betreten und verlassen.
      Daher meine Frage: Kennt ihr eine gute Möglichkeit, diese Risse im Holz wieder zu verschließen?
      Ich habe überlegt, das mit Kunstharz zu machen. Einfach die Risse füllen, spachteln, abschleifen, fertig.
      Oder könnte das den Ameisen schaden?
      Alma Mundi @ work
    • Hi Ralph,

      ich denke das sollte gehen, ich meine es gibt lebensmittelechte Epoxidharze, das gilt für das komplett ausgehärtete Produkt. Man sollte halt Produkte meiden, die auch nachher noch lange und stark Chemikalien ausdünsten.


      Eine Alternative, die etwas mühseliger, aber in jedem Fall unkritisch wäre: Mit echtem Harz arbeiten. Als Naturstoff und exakt das Material, das Bäume für sowas eben "verwenden" :D

      Man kann, jedenfalls laut Survivalratgebern, daraus eine Art Heißkleber herstellen. Dazu kann man auch bereits trockenes und möglichst sauberes Baumharz zermörsern und vorsichtig schmelzen lassen unter entsprechender Hitze. Das verflüssigte Zeug trägt man dann auf und lässt es wieder aushärten. Man kann auch etwas Holzasche zugeben, was die Härte erhöhen soll. Allerdings kann ich dir überhaupt nicht sagen, wie lange das Aushärten eigentlich dauert. Ich denke wenn man bereits trockene Harzstücke sammelt, die man quasi wie Karamell einfach schmilzt, wird es recht schnell wieder seine harte Struktur bekommen. In noch flüssigen Harz ist der Wasseranteil vermutlich noch zu hoch.

      Alternativ fällt mir noch eine Mischung aus Sägemehl und Leim ein - aber auch hier sollte der Leim ungiftig sein und nicht ewig ausdünsten. Das ist sehr produktabhängig und die recherchearbeit will ich dir jetzt nicht abnehmen :P
      Ich würde da aber eher in Richtung Naturharzleime gucken, als zu den "chemischen".
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Ja cool, das mit dem Naturharz klingt interessant. Da mache Ich Mich mal schlau.
      Wenn das wirklich einigermaßen praktikabel ist (was bei Survivalgeschichten ja der Fall sein sollte), wäre das die Methode der Wahl.

      Ansonsten stelle Ich Mir ein dunkelbraunes, klares Epoxidharz vor, sieht dann bestimmt auch nicht schlecht aus.
      Alma Mundi @ work
    • Ich hab das nur zufällig gelesen und dachte: Hey, warum nicht ausprobieren. Natürlicher und unkritischer geht es vermutlich nicht. Aber das Zeug sollte natürlich dann auch hart werden und nicht klebrig sein. Müsste man halt mal testen :)
      Träume den unmöglichen Traum, besiege den unbesiegbaren Feind, strebe mit deiner letzten Kraft nach dem unerreichbaren Stern.
    • Hallo,

      Vielleicht probierst du beide Varianten mal an zwei kleinen Teststücken aus und entscheidest dann welche dir besser gefällt. Nur zur Sicherheit bevor dann das ganze Nest nichts wird.

      LG. ForceMaster!